fullscreen: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

Vorwort des Herausgebers. 
XXXV 
Es gibt keine breite Heerstraße zur Wissenschaft und nur jene dürfen 
arwarten, ihre lichtvollen Gipfel erreichen zu können, die nicht vor der 
Mühe zurückschrecken, ihre steilen Pfade zu erklimmen, 
Kein fruchtbares Studium des „Kapital“ ist möglich ohne Ge- 
duld. Doch ist es nicht jene Geduld, die aus resignierter Ergebung 
in das Unvermeidliche entspringt, sondern eine Geduld, die ihre 
Kraft schöpft aus der leidenschaftlichen Empörung gegen die Fesseln 
der Unwissenheit, und aus der erhebenden Zuversicht, daß aus dem 
Wissen Waffen zu schmieden sind zur Eroberung eines neuen, 
höheren Daseins. Der Leser des „Kapital“ bedarf der Geduld. 
Aber nicht der Geduld stiller Ergebung, sondern der Geduld des 
unermüdlichen Kämpfers, 
Berlin, März 1914. 
Karl Kautsky. 
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