fullscreen : Deutschlands Auslandsanleihen

J0 Deutschlands Auslandsanleihen,

Grundeigentum gesicherte Anleihe von 15 Mill. $ in Neuyork zu
94% % auflegen; 3 Mill. $ wurden für Holland reserviert und dort
am 17. November aufgelegt. Die Tilgung erfolgt durch einen
kumulativen Tilgungsfonds bis zum 1. Oktober 1956; die Einzahlungen
 erfolgen halbjährlich ab 1. April 1927. Der Fonds wird
zu Ankäufen bis zu pari bzw. durch Auslosung zu pari verwendet.
Eine vorzeitige Kündigung ist zu jedem Zinstermin mit dreimonatiger
 Frist möglich, und zwar bis einschließlich 1. Oktober 19831
mit einem Aufschlag von 2% %, dann zu pari. Die Majorität der
Aktien der Gesellschaft befindet sich in Händen der Stadt Berlin;
von der Stadt hatte die Gesellschaft bereits vorher ein 6% %,
kumulativ bis 1. April 1950 zu tilgendes Darlehn von 15 Mill. 4
erhalten.
Die Warenhausgesellschaften Rudolph Karstadt A.-G. und
Leonhard Tietz A.-G. haben Anleihen von je 3 Mill. $ mit Bezugsrecht
 auf Aktien in Neuyork untergebracht. Die Anleihe der
Rudolph Karstadt A.-G. ist mit 7 % verzinslich und am
ti. Oktober 1980 fällig. Sie wurde am 8. Oktober 1925 zu 97 %
in Neuyork aufgelegt. Ein Tilgungsfonds vom halbjährlich
240 000 $ dient zur Tilgung durch Ankauf bis zu pariı bzw. Auslosung
 zu pari; er wird drei Monate vor dem Tilgungstermin eingyezahlt,
 also erstmalig am 1. Januar 1926. Eine vorzeitige Kündigung
 kann mit 30tägiger Frist zu jedem Zinstermin erfolgen, bis
1. Oktober 1927 zu 103 %, bis 1. Oktober 1928 zu 102 %, bis
Il. Oktober 1929 zu 101 %, dann zu 100% %. Jeder Obligation
von 1000 $ sind abtrennbare Bezugsscheine auf 15 Aktien im Nominalwert
 von je 40 4 beigegeben, die zum Kurse von 12,38 $ erworben
 werden können; das Bezugsrecht kann jederzeit bis spätestens
 1. Oktober 1930. also bis zur Fälligkeit der Anleihe ausgeübt
werden.
Die Anleihe der Leonhard Tietz A.-G. ist mit 7% %
verzinslich und am 1. Januar 1946 fällig. Sie wurde in Neuyork
am 2. Februar 1926 zu 97 % aufgelegt. Auch ihr sind abtrennbare
Bezugsscheine beigegeben, und zwar auf 15 Aktien im Nominalwert
von je 100 M für je 1000 $ Obligationen, die zum Kurse von 26 $
bezogen werden können. Das Bezugsrecht kann jederzeit bis einschließlich
 1. Januar 1931 ausgeübt werden. Die Tilgung der Anleihe
 erfolgt in der Weise, daß jährlich zum 1. Januar 5 % des
Anleihebetrages in Anleihestücken zur Vernichtung eingereicht
werden, vorausgesetzt, daß sich ein Ankauf zu 102% % (bis einschließlieh
 1. Januar 1931) bzw. 105 % (nach diesem Termin) ermöglichen
 läßt. Ferner hat die Gesellschaft das Recht, die Anleihe
 ganz oder teilweise zum 1. Januar 1931 und jedem späteren
Zinstermin mit 60tägiger Frist zu 105 % zu kündigen. Der Erlös
der Anleihe dient zur Vermehrung des Betriehskapitals und Erweiterung
 des Geschäftsbetriebes.
            
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