Inlandsrohstoffe.
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Die ersten öffentlichen Verkäufe des Jahres fanden, wie gewöhnlich, in
Brisbane statt, das am 24. und 25. Juli 1911 den Käufern 21500 Ballen anbieten
konnte. Sydney folgte am 1. und 2. August und später wieder in der ersten
Septemberwoche. Die eigentliche Verkaufssaison nahm aber erst am 21. Sep
tember gleichzeitig in Adelaide und Brisbane ihren Anfang. Nach ihrer Been
digung, am 25. September, begannen die wöchentlichen Auktionen in Sydney,
während Melbourne am 2. Oktober folgte. Die Auktionen wurden bis zum
Dezember fortgesetzt.
Während der Weihnachtsferien verkauften, wie gewohnt, Hobart und
Launceston im ganzen löOOO Ballen.
Die Sommerauktionen nahmen in Melbourne am 8. Januar 1912 und in
Sydney eine Woche später ihren Anfang, um am 7. bzw. 22“Februar ihr Ende
zu erreichen.
Während der folgenden Wintermonate fanden sich die Käufer dreimal in
Brisbane zusammen, Sydney hatte vier, Melbourne dagegen nur eine Auktion.
Wie die verschiedenen Käufer an den einzelnen Plätzen operieren, geht
aus der nachfolgenden Aufstellung hervor.
Sydney
Mel
bourne u.
Adelaide
und Fre-
Brisbane
Tas-
Neu-
Austral-
v. H.
Geelong
mantle
manien
Seeland
asien
Ba llen
Großbritannien . .
Frankreich ....
92 828
]
197 008
62 770
30 993
9 220
136 532
529 051
28
Belgien
Niederlande. . . .
> 3U 629
187 298
50648
103 742
4858
Deutschland . . .
263 088
68 362
12018
75 508
1812
Österreich - Ungarn
Italien
> 40 939
6852
102
2 829
375
■ 59000
1207 658
63
Schweiz
Rußland
Schweden ....
1
\ 10 727
7 572
299
Norwegen ....
Vereinigte Staaten
Kanada
Japan
1
| 10 090
)
38 100
906
3 102
1 052
12 000
65 250
3
China
> 20 002
1 570
—
4135
—
—
25 707
1
Indien
Austral. Industrie .
1
24 988
21 457
22 179
8 737
3 000
18 900
99 260
5
Insgesamt . . .
774 291
528 219
148 623
229 345
20317
226432
1926 926
100
Bei dieser Zusammenstellung fallen zuerst die geringen Käufe Englands
auf. Noch nie ist es vorgekommen, daß es unter 30 v. H. der angestellten
Wollen kaufte, während im Berichtsjahre 1911/12 sein Anteil auf 28 v. H.
zurückgegangen ist. Die Gründe dafür sind einesteils die wachsende Neigung
der kontinentalen Käufer, ihren Bedarf statt in London im Produktionslande zu