Ein- und Ausfuhr an Fertigwaren nach Herkunftsländern.
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Deutschlands Anteil an der Einfuhr von Fertigwaren nach Afrika beträgt
insgesamt 7 Proz.; er ist etwas höher als der Anteil Deutschlands an der gleichen
Einfuhr nach Asien, aber immerhin noch recht gering.
Die Anteile Deutschlands an der Fertigwaren-Einfuhr in die einzelnen
afrikanischen Länder betragen:
Ägypten 5 Proz.
Algerien —
Tunis 1.2 Proz.
Marokko 5,7 „
Madagaskar —
Französiscli-Westafrika 4,4 „
Französisch-Ostafrika und Kongo 2,5
Britisch-Südafrika 7,3 „
Britisch-Ostafrika und Nebenländer 7,1
Britisch-Westafrika 8,2 „
Deutsch-Ostafrika 25,6
Kamerun 65
Togo 34,4 „
Deutsch-Siidwestafrika 90 „
Belgisch-Kongo 1 „
Libyen 1,3 „
Portugiesisch-Afrika 10,8 „
Englands Anteil an der Einfuhr von Fertigwaren nach Afrika beträgt
50,7 Proz.; am bedeutendsten ist seine Einfuhr nach Britisch-Südafrika, Ägypten,
Britisch-Westafrika und Marokko.
Frankreichs Anteil beträgt 19,8 Proz., und zwar beherrscht Frankreich
die Einfuhr nach Algerien, Tunis und Madagaskar fast vollkommen, während
an der Einfuhr in die anderen französischen Kolonien hauptsächlich noch Eng
land stark beteiligt ist.
Italien besitzt außer der Einfuhr nach seinen Kolonien noch eine ansehn
liche Einfuhr nach Ägypten, Tunis und Britisch-Südafrika, während Österreich-
Ungarn nur nach Ägypten eine hohe Einfuhr hat.
Britisch-Ijndien hat fast nach allen afrikanischen Staaten eine nicht un
bedeutende Einfuhr. Nach den bisherigen Erfolgen ist es auch wahrscheinlich,
daß es diese Absatzgebiete weiter verfolgen wird.