Full text : Denkschrift betreffend die Neuregelung der handelspolitischen Beziehungen Deutschlands zu den Vereinigten Staaten von Amerika

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2.  Bau-  und  Nutzholz,  beschlagen,  Naben,
Felgen,  Speichen.
Deutsche  Einfuhr  aus  der  Union:

im  Jahre

hart

weich

dz

1000  M.

dz

1000  M.

1899

84  322

632

1900

81253

435

1901

39601

277

34  466

138

1902

28  470

313

33  1 24

166

1903

27  329

301

45  808

252

Im  Durchschnitt  der  letzten  5  Jahre  betrug
also  unsere  Einfuhr  in  der  oben  gedachten  Holzart
aus  der  Union  rund  75  OOO  dz  im  Werte  von
500000  M.
Diese  müßten  verzollt  werden  nach  dem
Generaltarif  mit  0,50  M.  pro  dz;  nach  dem
Konventionaltarif  mit  0,24  M.  Die  Zolleinnahmen
für  unsere  Einfuhr  aus  der  Union  würden  demnach
betragen  nach  dem
Generaltarif  37  500  M.
Vertragstarif  ....  18  OOO  M.
Zollersparniss  19  50O  M. 1 )

3.  Bau-  und  Nutzholz,  gesägt,  Kanthölzer
usw.  Unsere  Einfuhr  aus  der  Union  stellte  sich

im  Jahre

hart

weich

dz

1000  M.

dz

1000  M.

1899

2  478  198

19  826

1900

2  568  778

17  596

1901

752  336

7  523

1487  019

8  922

1902

604  308

9  065

1807  570

12  III

1903

424  573

6  369

2  741259

20559

Unsere  Einfuhr  aus  der  Union  betrug  also
im  Durchschnitt  der  Jahre  1899  bis  1903  rund
2  573000  dz.  im  Werte  von  20394000  M.
Würde  die  Einfuhr  zum  Satz  des  Generaltarifs ­
  erfolgen,  so  müßte  der  dz.  1,25  M.  Zoll  entrichten, ­
  sonst  0,72  M.  Das  würde  ausmachen  beim
Generaltarif  3216250  M.
Vertragstarif  1  852  560  M.
Vergünstigung  1  363  690  M.

4.  Faßdauben,  eichene,  ungefärbte.
Unsere  Einfuhr  aus  der  Union  betrug:

im  Jahre

dz

1000  Mark

1899

238  655

3007

1900

163  251

2  122

1901

154  578

1  855

1902

76180

914

1903

70  763

920

Durchschnitt

140  685

1763

>)  Wir  haben  hier  günstig  für  die  Union  gerechnet,  indem
wir  die  ganze  hier  in  Betracht  kommende  Einfuhr  als  mit  0,50
bezw.  0,24  verzollbar  annahmen.  Dies  trifft  aber  nicht  zu,  da
            
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