Full text: Preußisches Landbuch

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Schulzesche Schul-Stiftung zu Bismark. 
Organist Schulze (t 1847) bestimmte 2000 Thlr. zur Bildung 
eines, unter Aufsicht der städtischen Behörden zu stellenden christlichen 
Schul-Fonds für die Htadt Bismark. Die Zinsen sollen zur Ver- 
befferung der Besoldungen der damals vorhandenen drei städtischen 
Lehrerstellen oder zur Gründung einer vierten Lehrerstelle verwendet 
werden. Sie betragen 871 Thlr. und dienen zur Zeit als Gehalts- 
Zulage für den vierten Lehrer. 
Schulze, 
Stadt-Aeltester zu Berlin, schenkte dem Kölnischen Real-Gymnasium 
daselbst 1829 ein Kapital von 500 Thlr., dessen Zinsen seit seinem 
(1850 erfolgten) Tode zur Beförderung des Unterrichts in den Natur 
wissenschaften verwendet werden. 
F. M. Schulze, , 
Kaufmann zu Berlin (t 1864), hinterließ der dortigen St. Nikolai- 
und St. Marien-Kirche ein Vermächtniß von etwa 15,000 Thlr. Ein 
Viertel des jährlichen Ertrages soll für die in den beiden Gemeinden 
bestehenden oder noch zu errichtenden Kinderbewahr-Anstalten verwendet 
werden. 
Joh. Fr. Schulze, 
Kirchenkassen-Rendant zu Perlcberg (t 1847), vermachte der Kämmerei 
ein 1847 zahlbar gewordenes Kapital von 2000 Thlr. Die jährlichen 
Zinsen mit 5 pCt. sind im Herbste jeden Jahres zu einer Tuch- 
Spende für die Armen der Stadt zu verwenden. 
Schumacher sches Legat zu Tharlottenburg. 
Von Marie KatharineWilhelminc Schumacher (t 1837) herrührend, 
welche dem Armen-Fonds 4000 Thlr. mit der Bestimmung vermachte, 
daß die Zinsen davon theils zur Beschaffung freien Obdachs und 
Unterkommens für vier einzeln stehende Personen, theils zur Bestrei 
tung der jährlichen Unterhaltungskosten für drei arme Stadt-Pflegekinder 
in der Erziehungs-Anstalt zu Strausberg verwendet werden sollten. 
Ang. Ferì». Schumann, 
Justizrath und Stadtrichter (+ 1828) und dessen Gattin Friederike 
Wilhelmine, geb. Schulz eigneten dem Schi nd lerschcn Waisenhause zu 
Berlin (s. d.) 12,000 Thlr. zu. Die Zinsen von 6000 Thlr. sollen 
theils zur Verbesserung deö Einkommens der Lehrer und HauSleutc, 
theils zur inneren Oekonomie, zum Besten der Zöglinge, zur Anschaf 
fung neuer Betten, Ausbesserung derselben, zu Bettzeug, besserer Lein 
wand zu Hemden, zweckmäßigerer Kleidung und zu anderen erforderlichen 
nothwendigen Ausgaben verwendet werden. Von den Zinsen der an 
dern 6000 Thlr. find 100 Thlr. zu Stipendien für Gymnasiasten, die 
aus dem Institute hervorgehen und 200 Thlr. für eben solche, welche 
bereits auf Universitäten stub imi, bestimmt.
	        
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