strahl in meine arme Seele fällt, so ist es der Blick auf
IJhren „Einzigen Rettungsweg‘, der immer neben mir
liegt, – auf Ihre ungeheure Opferwilligkeit und selbst-
lose Tatkraft – auf die fortschreitende Arbeit Ihres
Freundes Henry George und auf die Pioniere in Kiel!“*)
Flürscheim hat viel geleistet. Die Bodenreformbe-
wegung hat erst durch ihn in Deutschland feste Gestalt
gewonnen. Er wird im Gedächtnis aller, die seinem Rufe
gefolgt sind und dadurch einen großen Gewinn davon-
getragen haben, fortleben. Das wohlgetroffene Bild, das
diesem Buche beigegeben ist, zeigt ihn in den Jahren
größter Tatkraft. Es ist mir von unserem altem Bun-
desfreunde, dem Schriftsteller Gottfried St o f f e r s in
Düsseldorf überlassen worden, dem ich dafür besonders
dankbar bin.
5. Die Bodenreformer in Berlin.
Der Verein für Bodenberkitzreform.
U zh günstige Eindruck, den die Hauptversammlung
in Köln vom 15. September 1889 auf mich gemacht
hatte, hat mich bewogen, die in Berlin ansässigen Mit-
glieder des Bundes zum 24. Februar 1890 zu einer Be-
sprechung einzuladen. Daneben sind Mitteilungen an
die gelessensten Berliner Zeitungen. verschickt worden.
Das Ergebnis der Besprechung ist die Gründung eines
Zweigvereins des Bundes gewesen, der den Namen
„Verein für Bod enbesitzre for m“ erhalten hat.
Die Satzungen des neuen Vereins stimmten mit den
Bundessatzungen überein. Anftelle der in den Bundes-
satzungen enthaltenen einen Forderung, deren Verwirk-
lichung sofort angestrebt werden sollte, wurden jedoch auf
*) Deutsche Volkssstimmen 1897. Nr. 2.
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