Der Bund verfolge seine Ziele, stets anknüpfend an die
bestehenden Verhältnisse in festem Vertrauen auf die
Zukunft und den Sieg des guten und wahren.
Der Wortlaut der Satzungen im Jahrbuch der Boden-
reform 1907, S. 298, stimmt mit den Satzungen, die mir
vorliegen, nicht ganz überein. Ich habe sie deshalb im
Anhang nochmals abgedruckt. Auch dem Alwohls-Bund
haben bekannte Männer wie der Dichter Friedrich von
Bodenstedt, Carl v. d. Leeden, Dr. Alfred Stelzner, Re-
dakteur Max F. Sebaldt, Rechtsanwalt Harmening, Dr.
Heinrich Wehberg, W. A. Securius und andere angehört.
Der Verein hat sich nach fünfjährigem bestehen aufgelöst.
Irgend einen Einfluß auf den Gang der Dinge hat der
Verein ebenso wenig gehabt wie sein Vorgänger.
(Ff berührt unter diesen Umständen sonderbar, daß
Stamm in dem Vorwort zur dritten Auflage seines
Buches den Anspruch erhoben hat, daß diese bescheidenen
Vereine, über deren Tätigkeit nur dem engem Kreise der
Mitglieder etwas bekannt geworden war, nicht nur der
Ausgangpuntkt der deutschen, sondern auch der englischen
und amerikanischen Bodenreform Bewegung gewesen
sein sollen. Er hat nicht nur behauptet, daß Henry George,
der der deutschen Sprache nicht mächtig gewesen ist, durch
die nach Amerika verschickten Programme des Vereins
für Humanismus, der nur kurze Zeit bestanden hat, zu
seinem Hauptwerk „Progress and Poverty“ veranlaßt
worden sei. Er soll darin auch die Leitsätze des deutschen
Vereins derart wiedergegeben haben, daß sein Buch nur
als besondere Bearbeitung der im Programm dieses
Vereins und der schon in Deutschland errungenen Prin-
zipien erscheine (S. KRVI1 und XXRVTI). Auch das Buch
des englischen Nationalökonomen Wallace, das ich schon
erwähnt habe: „Land Nationalisation its necessity and its
aims“, das in London 1882 erschienen ist, sollte nach
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