2. Geschätzte Zahl der gegen Arbeitslosigkeit versicherten Personen im Maschinenbau
Großbritanniens und Nordirlands®).
General Engineering and Founding Marıne Engineering
Zeit A Oz
männl. | weibl. | insges. | männl, | weibl | insgesamt
Juli 1923 635 260 | 39 660 | 674 920 65 760 1110 66 870
Juli 1924 588 500 38 880 627 380 64 860 1250 66 110
Juli 1925 583 590 43 690 627 280 60 760 1 050 | 61 720
Diese Ziffern schließen die in den betreffenden Monaten der Arbeitslosigkeit verfallenen
Versicherten ein. Die jeweilige Zahl der tatsächlich Beschäftigten ist also um die Zahl der
Arbeitslosen’) niedriger.
6) Survey of Industrial Relations a.a.O., S. 226. — Für Juli 1925 nach „The Ministry of Labour
Gazette‘ 1926, Nr. 1, S. 22/23.
7) Diese werden monatlich in der „The Ministry of Labour Gazette“ veröffentlicht.
3. Deutschland,
a) Quellen und Methodik der Statistik.
Bezüglich der Beschäftigtenzahl der deutschen Maschinenindustrie liegen vor:
1. Ergebnisse der Betriebszählung vom 12. Juni 1907*),
2. Ziffern der deutschen Gewerbeaufsichtsbehörden?),
3. Schätzungsziffern des Verein Deutscher Maschinenbau-Anstalten (VDMA),
4. Ziffern über die Zusammensetzung der Belegschaft bei den Mitgliedsfirmen des
VDMA.
Diese verschiedenen Statistiken sind untereinander nicht vergleichbar, da hinsichtlich
der Erhebungsmethoden und insbesondere hinsichtlich der Abgrenzung der Maschinen-
industrie große Unterschiede bestehen. Während die Betriebszählung von 1907 sämtliche
Beschäftigten aller Betriebe des Maschinenbaues erfaßte, zählen die Gewerbe-
aufsichtsbehörden nur die Arbeiter in den der Gewerbeaufsicht unterstellten Betrieben
(Betriebe mit zehn und mehr Arbeitern bzw. Motorenbetriebe), wobei die Maschinen-
industrie zusammen mit Eisenhochbau, Schiffbau, Waggonbau, Kraftwagen- und Fahrrad-
bau, Elektrotechnik, Feinmechanik, Musikinstrumentenbau usw. in einer Ziffer ausgewiesen
ist. Die Schätzungsziffern des VDMA beziehen sich auf sämtliche Beschäftigten der „reinen“
Maschinenindustrie, können aber nur als Annäherungsziffern gewertet werden’). Von den
Mitgliedsfirmen des VDMA liegen endlich Ziffern über die Zusammensetzung der Gesamt-
belegschaft vor, mit deren Hilfe es möglich ist, auch die Arbeiterzahl des gesamten
deutschen Maschinenbaues ziemlich genau anzugeben, da die Verhältnisse bei den Mitglieds-
firmen, welche etwa drei Viertel der Beschäftigten des gesamten Maschinenbaues umfassen,
als durchaus typisch anzusehen sind.
) Net dr des Deutschen Reiches“, Bd. 220’221, S. 5*—7*.
?) Nach den „Jahresberichten der G be-Aufsicl © “ nr
und Statistik 1926, 8. 170. ewerbe-Aufsichtsbeamten und Bergbehörden‘“ (vgl. auch Wirtschaft
hat, Sie wurden errechnet nach den Angaben von etwa 700 Mitgliedsfirmen des VDMA über ihren Be-
En äftigungsgrad (tatsächliche Beschäftigte in Prozenten des Standes bei voller Betriebsausnützung) und unter
Enns delegung einer Schätzungszahl für die Beschäftigten der gesamten Maschinenindustrie bei voller Be-
101