Full text: Wirtschaftliches Verpacken

Deckel ‘ sind frei, 
und es wird nur ein- 
mal, ähnlich einer 
Bundleiste, die 
Packung mit einem 
Strohseil verschnürt 
(Abb. 293). 
3. Für feinere 
Waren verwendet 
man ebenfalls Holz- 
wollpackungen, 
doch wird die 
Packung hier nicht 
von Stroh, sondern 
von Wellpappe um 
schlossen, wie in 
Abb. 294 skizziert 
Abb. 295. Glaspackungen. ist. 
AN N 
Tinten: Yollstrofmackung, ng für Gläser aus Well- ders Wertvolle Glä- 
5  Danier und  OehiE oh volen ser, Wwıe geschliffene 
Kristallschalen, um- 
gibt man einzeln mit mehreren etwa 15 Lagen feinem Seiden- 
papier. Das Papier wird fest an das Glas herangedrückt, und 
nun werden die Glaswaren mittels nasser Holzwolle fest in 
Kisten verpackt. Die nasse Holzwolle schmiegt sich sehr fest 
und elastisch an das Glas an. Der Abstand von der Glasware 
bis zur Kistenwand beträgt bei derartigen hochwertigen Gegen- 
ständen etwa 6 cm. 
Im allgemeinen sind auch in der Glas- und Porzellanindustrie 
Massenpackungen üblich, so werden z. B. Weckgläser gemeinsam 
in Papier zu Rollen bis zu 80 cm Länge verpackt. Dieselben 
werden dann in dieser Packung zwischen Stroh in einen Waggon 
ohne weitere Verpackung eingesetzt. 
Die Verpackungsarten 2, 3 und 4 werden vielfach wieder zu 
größeren Mengen vereinigt. Man tut aber gut, wenn man diese 
nicht in schwere feste Kisten einlegt, sondern in verhältnismäßig 
leichte Gestelle. Diese sind elastischer, geben leichter nach und 
vergrößern das Absturzgewicht nicht. Es muß bei allen Ver- 
packungen zerbrechlicher Gegenstände, außer bei einzelnen 
Sondersendungen höchstempfindlicher, die nachher noch be- 
schrieben werden sollen, darauf geachtet werden, daß das Gewicht 
der Packung selbst gering ist, um das Aufstoßgewicht niedrig 
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