nuß gelten für Bereifungszwecke als recht brauchbar und gut.
Die KEisenbereifung geschieht meistens durch Bandeisen von
0,8—1,5 mm Stärke und 18—40 mm Breite. Bandeisen galt
bisher als teurer als Holzbereifung, augenblicklich scheinen sich
die Preise die Wage zu halten. Vor allen Dingen wird Band-
eisenbereifung gern dann verwendet (bei Reparaturen), wenn das
Bandeisen selbst als Abfall anderer Packungen billig zu kaufen
ist. So verwenden z. B. die Böttcher gern die Bandeisenver-
schrürung der Baumwollballen als Faßreifen.
Zur Verstärkung der Holzbereifung und zum teilweisen
Ersatz derselben nimmt man vielfach eine Drahtbereifung.
Der Draht muß hier direkt neben dem Holzreifen, und zwar
nach der dünneren Seite des Fasses zu gelegt und fest angezogen
werden. Man stützt hierdurch auch den Holzreifen noch. Die
Entfernung der beiden inneren Reifen wird normalerweise min-
destens 1, der Dau-
benlänge genommen;
nur da, wo die Fässer
viel gerollt werden,
findet man häufig
noch Schutzreifen um
die Mitte des Fasses,
jedoch dürfen diese
nicht angezogen sein,
um das Faß nicht
auseinanderzuziehen.
Verschiedene Arten
von Bereifungen zei-
gen Abb. 76, bei dem
im Vordergrund ste- Abb. 76. Portweinpipen und Rumpuncheon.
hend eine Portwein-
pipe und liegend ein
Rumpuncheon zu
sehen ist, beide in
verschiedener Art
mit Bandeisenreifen
garnıert. Abb. 77
zeigt Olivenölpipen,
links für drei Zentner,
in der Mitte für vier
Zentner und rechts
für 1,5 Zentner. Alle
sind in der gleichen Abb. 77. Vollbündige Olivenölpipen.
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