Full text: Die Werttheorie und das Problem des "Konstanten" (Technischen) Kapitals

SS SL SOC SA SEA SEA SZ 
Die Wirkungen der Anwendung des technischen 
Kapitals in bezug auf die weiter beschäftigten 
Arbeiter. 
$ 1. Die Elemente des Problems. 
Wir haben das Problem bisher vom Gesichtspunkt der 
Unternehmer und ihrer Situation aus betrachtet, weil er für 
unsern Zweck wichtiger war. 
Unser Hauptzweck war die Auffindung der Ursachen, 
aus denen die einzelnen Kapitalisten das technische Kapital 
einführen und daher auch der Wirkungen, die dieses Ka- 
pital auf die .Warenpreise und Profite ausübt. Da die Leiter 
der Produktion in der kapitalistischen Wirtschaft ihrer De- 
finition nach nicht die Arbeiter, sondern die Kapitalisten sind, 
hätte das technische Kapital tatsächlich ohne Uebereinstim- 
mung mit den Interessen der Unternehmer nicht angewen- 
det werden können. Als Ausgangspunkt unserer Untersu- 
chungen erschien also die Prüfung des Problems unter Er- 
wägung der fühlbaren Vor- und Nachteile für die Kapita- 
listen zunächst angezeigt. 
. Es wird trotzdem nützlich sein, in einem zweiten Sta- 
dium das Problem auch in Beziehung auf die Lage der Ar- 
beiter zu betrachten. 
Vor allem wird das Bild auf diese Weise vollständiger 
werden. Außerdem wird die Untersuchung, die wir uns jetzt 
vornehmen, zum Beweis dienen, daß die Anklage vieler 
Marxisten oder sogenannter Marxisten, unsere Lehre sei eine 
Verteidigung des Kapitalismus oder wenigstens eine Mil- 
derung der Kritik an ihm, auch in bezug auf das besondere, 
uns gegenwärtig beschäftigende Argument unbegründet ist. 
In Bezug auf die Arbeiterklasse kann man die Frage 
unter zwei Gesichtspunkten prüfen: demjenigen der Lage 
der Arbeiter, die — in einer ersten Phase wenigstens — 
infolge Einführung der Maschinen oder allgemeiner der 
neuen und vervollkommneten Produktionsprozesse entlas- 
[X
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.