6. Titel: Dienfjivertrag. S 618. 1045
ROSE. Bd. 71. S. 3 f., BL f. RA. Bd. 74 S. 674, bayr. Dberit. SO. vom
18. Sebruar 1910, Bl. f. RA. Bo. 75 S. 396, Warneyer, Erg.-Bd. 1910
Nr. 130 S. 139 und Nr. 951 S. 265, vol. aber au ({perting, Grenzen
jür die Gebundenheit der Gerichte 20, Oruchot, Beitr. Bd. 54 Heft 2 und 3
und Meuret, CB. 1910 S. 736. Ueber richtige Anwendung und Nus=
legung des & 135 des Gewerbeunfallverjiherungsgele8e8 Y:
insbe]. NOS. Bd. 60 S. 36 ff. und Bd. 71 S. 3. Val. ferner auch S 136
biefes Gejebes und hiezu RÖS. Bd. 62 S. 340 und 428, Bd. 69 S. 240 ff.
bayr. Oberit. L®. Bd. 6 (n. 5.) S. 173 (== Seuff. Arch. Bd. 61 Nr. 219),
Kerr On 8) S. 173, Share. Bichr. 1906 ©. 403, 1907 S. 115, 1908 S. 725
f. ferner au ROES., Recht 1908 Nr. 730.
_ Mehnliche Norichriften enthalten ferner 88 146, 147 bes Unfall-
verficherungsgelebeS für San dz und Foritwirtfdhaft vom 30. uni 1900
“al. biezw aber wegen der zivilred tlidhen Saftung, des Unter:
nehmerS 2C. ME Der erken dreizehn Wochen nach dem etriebaunfall
Göaßmann in Bl. f RA. Bd. 74 S. 334 {f.; au3 der Praxis vgl. OL®
Braunichweig Seuft. Arch. Bd. 64 Nr, 5, DLG. Yugsburg Bl. f. RW.
Bd. 74 S. 251, ROGE. hei Warneyer Erg. Bd. 1910 Nr. 130 S. 139; außerdem
et jener $ 135 Des Gewerbeunfallverficherungsgefebes auch im Rahmen des
Ba u -Unfalverfidherungsgefebes ent{brechende Unmendung zu finden, 1. 85 45
und 46 des lebtgenannten GejekeS vom 30. Suni 1900; vgl. ferner auch
#8 133, 134 des See=-Unfalverficherungsgefeßes vom gleichen Lage.
lieber die Frage, vb neben der Unfallrente Schmerzensgeld
verlangt werden kann, vgl. Bem. 7 zu 8 847 und die dort erwähnte Literatur
und Kechtiprechung. Val. auch Schäfer a. a. OD. (oben em. c a. E.).
Sn diefem Zujammenhang {ft weiter binzumeifen auf 8 57 Ubf. IV
des ArankenverfiherungsSgefehes und auf S 54 des Snvaliden-
verficherungsSgefeheS, wonach ‚Die gejeßliden Er { aßanjprücde der hienacdh
Merficherten gegen Dritte In Göhe der gewährten Unterftügungen oder
NRenten auf die Berfiherungs anitalten übergeben, allo von den. Vers
Sicherten für 1fih Telbit nicht geltend gemacht merden fönnen. Val. auch
®öBmann a. a. OD. |
Mal. ferner auch das RO. vom 18. uni 1901 MGV. S. 211) betr. die
Unfallfürforge für Beamte und für Berjonen des Soldaten CS und
De vom 30. Suni 1900 ROGBl. ©S, 536) betr. die Unfallfürforge Für
efangene.
Schließlich ift zu betonen, daß im übrigen eine Unrehnun a8pflicht
des EntihäbigungsSbeirags$ auf gewille anderweitige Qeiftungen für Die
heihäbigten Bedienfteten nah dem BGB. nicht beiteht. , |
Nol. ferner ROLE, im „Hecht“ 1908 Ir. 750 (der erfaßpflihtige Diecnit-
berechtigte it nicht befugt, auf feine Schadenserfaßfhuld. diejenigen Beträge
anzurechnen, die dem Berlegten vorläufig von einer Berufsgenoffenfchatt
gezahlt find).
Neber das Verhältniz des S 95 des Unfallverfiderungsgelebes
vom 6. SZuli 1884 zu 8 1535 des SGewerbeunfallverfidherungsgejeßes vgl.
ROSE. in Gruchot, Beitr. Bd. 45 S. 383 und ROSE. Bis. 60 S. 36 ff.
\ Val. zum Ganzen die eingehenden Ausführungen bei Nelken a. a. &.
S. 568 ff, Sigel a. a. ©. S. 40, ferner Silfe im Arch. 1. hürgerl. N. 1901
S. 205 ff., Meinhard, Recht 1905 S. 1. und S. 29 ff, Der Einfluß der
öffentlich = rechtlidhen Unfallverficherung auf die zivilrechtliche Schadens:
arjaßflage und Kißkalt, Unfallverficherungsgefebgebung und Deliktsaniprüche,
in Bayr. AL %R. Bd. 1 (1905) S. 97 MM. , ,
Die dem tenftberechtigten nah 88 617, 618 pbliegenden Verpflichtungen
Gnnen nicht im boranS dur Vertrag aufgehoben oder bejhränft
werden, |. S 619 mit Bem.
Bei dem Ausharren im gefundheits[hHählihen Dienftverhältniffe tritt au
bie Srage auf, ob und inwieweit ein fonkurrierendes Berfhulden des
Dienitherrn und des Bedienfteten befteht (1. SS 276 und 254). Dabei {ft zu
beachten, daß für die Annahme eines {ilihmweigenden Verzicht3, der etwa ın
der Zortjebung des Dienitverhältniffes an fih gefunden werden
will, diefelben Erfordernifte aufzuftellen find, wie für die iläffinteit eines
außdrücklichen Verzicht3; auch wird hier ftets von Sinfluß jein, ob fich der
DBebdienitete der in der Bufunft liegenden Jhweren Folgen feiner Gejund«
heitsbeidhädigung bewußt war; val. Bl. f. KU. Bd. 68 S. 306 und Plane
ar S 619, fowie Neumann SJahrb. Bd. 11, 1 S. 352.
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