Ernte 19838 Ernte 1920 Ernte 1625 Durchschnitt
(bis 31. März 1924) (bis 31. März 1925) (bis 15. März 1925) 1923 1925
u
t
Weizen. —WR—
Roggen.
Mischelfrucht. ..
Dinkel.
48 860 27 662 46 462
22 836 9337 16818
8 056 36580 4941
10593 3067 1874
90 345
40 995
6 8330
3585
6178
insgesamt 5.
Anteil an der angekauften Menge
Inlands- und Auslandsgetreide
Gesamtkaufpreis.. ...
mithin Durchschnittspreis je Tonne
Inlandsbrotgetreide.. ..
Demgegenüber betrug der Durch—
schnitts-⸗Einkaufspreis je Tonne
Auslandsbrotgetreide frei unver—
zollt Schweizer Grenze in dem
betr. Kalenderjahr .. . ..
durchschnittlicher Preiszuschlag für
das Inlandsbrotgetreide . ..
Der durchschnittliche Einkaufspreis
für Inlands- und Auslandsge—
treide betrug........
43 646 738 0095
69 028
16,1v. H.
89 216 434 Fr.
12,5 v. H.
18 464 004 Fr
17,6 v. H.
29 156 029 Fr.
15 v. H.
28 945 519 Fr
434,10 Fr.
423,2 Fr.
398,8 Fr.
419,3 Fr.
277,70 ⸗
314,6
108,66 4
352,5
314,9
156, 40 ⸗
46,3
103,8 —
303,80 ⸗
325,8 ⸗
362, 15 ⸗
330,3 ⸗
Die geringe Bedeutung der aus dem Inland an—
zekauften Getreidemengen für die Brotgetreidever—
sorgung der Schweiz ergibt sich aus dem Vergleich
der durchschnittlich jährlich aus den inländischen
Ernten 1923 bis 1925 übernommenen 690281
mit den im Durchschnitt der Kalenderjahre 1923 bis
1925 eingekauften 391 288 6 Auslandsgetreide; da—
nach konnte die schweizerische Landwirtschaft nur
15 v. H. des Brotgetreidebedarfs der nicht sich
selbst versorgenden Bevölkerung decken. Infolge—
dessen konnte auch der für 11t Inlandsgetreide im
Durchschnitt gezahlte Preiszuschlag bei der Verkaufs—
zerechnung auf 16 Inlands- und etwa 6 t Aus—
andsgetreide verteilt werden. Wie sich diese Be—
astung zahlenmäßig im Durchschnitt auf die Tonne
verbrauchten Getreides auswirkt, wird beim Verkauf
erörtert werden. Bei der Beurteilung der Höhe
des durchschnittlichen Preiszuschlages für das In—
landsgetreide ist u. a. noch zu beachten, daß der
prozentuale Anteil des Weizens und überhaupt der
besseren Getreidequalitäten am gesamten Inlands—
aufkauf weit geringer ist als bei dem gekauften Aus—
landsgetreide.
Im einzelnen berichtet die eidgenössische Getreide—
verwaltung über die Gestaltung der Einkaufspreise
für das Inlandsgetreide in den Jahren 1924 und
1925 noch folgendes:
Der gemäß Bundesbeschluß vom 1. Juli 1922
gewährte Zuschlag für das Inlandsgetreide sollte
gegenüber dem durchschnittlichen Marktpreis für
Auslandsgetreide gleicher Qualität frei schweizer
Grenze 90 Fr. je Tonne, der Einkaufspreis im
ganzen jedoch mindestens 420 Fr. und höchstens
450 Fr. je Tonne Inlandsweizen betragen. Die auf
Grund dieser Richtlinien für die Ernte 1924 anfangs
festgesetzten Preise wurden Ende Dezember mit Rück—
sicht auf die inzwischen stark gestiegenen Weltmarkt
preise um 30 Fr. für die Tonne Weizen und 20 Fr
für anderes Brotgetreide erhöht, und zwar mit nach
träglicher Wirkung auch für das bereits abgelieferte
Betreide der Ernte 1924.
Für das Getreide der Ernte 1925 wurden außer
den gemäß Bundesbeschlüssen vom 20. Juni 1924
und 27. März 1925 festgesetzten Normalpreisen auch
noch besondere Preiszuschläge für hervorragende
Qualitäten auf Grund des Artikels 3 Absatz 3 des
Bundesbeschlusses vom 20. Juni 1924 in Höhe
don 15 Fr. für die Tonne Weizen und 10 Fr. für
die Tonne Roggen und Dinkel gewährt; der Bericht
für das Jahr 1925 setzt jedoch hinzu, daß infolge
des mäßigen qualitativen Ausfalls der Ernte 19235
nur wenig Getreide dieser Prämie teilhaftig wurde.
Die normalen Ankaufspreise der Ernte 1924 und
1925 waren folgende:
Ernte 1924 Ernte 1925
sent jent.
Weizen .
Roggen. ...
Mischelfrucht. .
Dinkel.
450 Fr. 426 Fr.
880 8355
110 300 —
320 — 300
Für 1923 sind die Ankaufspreise für JIulands
getreide in den Berichten der Getreideverwaltune
nicht veröffentlicht.
Zur Erläuterung der eingekauften Mengen weist
die Getreideverwaltung noch auf folgendes hin:
Der Aufkauf des Getreides erfolgte unter Mit—
virkung der landwirtschaftlichen Genossenschafts—
verbände. Die Ernte 1923 zeigte in Menge und
Qualität ein gutes Ergebnis. Die Qualität der
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