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Man sieht aus dieser Tabelle, dass die Bauernwirtschaften, je
grösser sie sind, desto mehr Ackerland besitzen und mehr Land als
Saatfeld benützen. Zu gleicher Zeit mit Postnikow, der einen solchen
Zusammenhang zwischen dem Zustand der Wirtschaft und dem Umfang
des gepachteten Landes bewiesen hat, ist auch Karischew zu denselben
Ergebnissen in seiner Untersuchung über die Bauernpacht gekommen.
«Die Pacht nimmt zu resp. ab mit der Zu- resp. Abnahme der Bauern
schollen», sagt Karischew. «Der nivellierende Einfluss der Benützung
des fremden Landes geht auf solche Weise verloren. Unter gleichen
Bedingungen nimmt derjenige mehr Land in Pacht, der auch im Besitze
eines grösseren Kapitals ist und umgekehrt.» 1 )
Das wird auch durch die neueren Angaben der Semstwoberichte
vollständig bestätigt.
So z. B. betrugen in den neunziger Jahren im Kreise Rostow im
Dongebiet:
bei den Bauern, denen
zugewiesen wurde
pro ein Hof
das
Schollenland
pro Kopf
(Tabelle XVII)
das Pachtland
in Dess. pro Kopf
unter 3 Dess.
die Maximalscholle
von mehr als 3 Dess.
a) bei den guts
0,41
17 395
2,4
herrlichen Bauern:
1,51
27 179
3,8
b) bei den staats
herrlichen Bauern:
2,07
52 433
1,7
Auch im Gouv. Cherson
richtet sich das
Pachtland
nach dem Um-
fange des Saatfeldes (1895—1900):
(Tabelle XVIII) im Kreise Elisabethgrad:
die Dorfbezirke pro ein Hof in Dess.
(Wolostj)
Saatfeld:
Pachtland
Antonowka
9,09
8,5
Sch. Balka
8,7
8,0
Anikejewka
5,8
7,6
Anastasjewka
5,6
5,1
Kasnibolot
5,0
0,5
Pontschewo
4,0
0,7
Kanisch
3,9
0,18
Browkowo
2,8
0,11
') Die Bauernpacht. 1892, S. 122,