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Viertes Kapitel.
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100 Pfad. Sterl. 100 + 10. Aber bloß qualitativ betrachtet sind
U0 Pia. Sterl. dasselbe wie 100 Pfad. Sterl., nämlich Geld. Und
Quantitativ betrachtet sind 110 Pfd. Sterl. eine beschränkte Wert-
5UmMme wie 100 Pfd. Sterl. Würden die 110 Pfd. Sterl. als Geld
Verausgabt, so fielen sie aus ihrer Rolle. Sie hörten auf, Kapital
U sein. Der Zirkulation entzogen, versteinern sie zum Schatz und
kein Pfennig wächst ihnen zu, ob sie bis zum jüngsten Tage {ort-
lagern. Handelt es sich also einmal um Verwertung des Wertes,
50 besteht dasselbe Bedürfnis für die Verwertung von 110 Pfd,
Ster]. wie für die von 100 Pfd. Sterl., da beide beschränkte Aus-
drücke des Tauschwertes sind, beide also denselben Beruf haben,
“ch dem Reichtum schlechthin durch Größenausdehnung anzu-
Nähern. Zwar unterscheidet sich für einen Augenblick der ur-
‚Prünglich vorgeschossene Wert 100 Pfd. Sterl. von dem in der Zir-
kulation ihm zuwachsenden Mehrwert von 10 Pfd. Sterl., aber dieser
Unterschied zerfließt sofort wieder. Es kommt am Ende des Pro-
*688es nicht auf der einen Seite der Originalwert von 100 P{fd. Sterl.
und auf der andern Seite der Mehrwert von 10 Pfd. Sterl. heraus.
W 8 herauskommt, ist ein Wert von 110 Pid. Sterl., der sich ganz
in derselben entsprechenden Form befindet, um den Verwertungs-
Prozeß zu beginnen, wie die ursprünglichen 100 Pfd. Sterl. Geld
Kommt am Ende der Bewegung wieder als ihr Anfang heraus.“ Das
Ende jedes einzelnen Kreislaufes, worin sich der Kauf für den Ver-
Kauf Vollzieht, bildet daher von selbst den Anfang eines neuen Kreis-
äufes, Die einfache Warenzirkulation — der Verkauf für den Kauf
5 dient zum Mittel für einen außerhalb der Zirkulation liegenden
Endzweck, die Aneignung von Gebrauchswerten, die Befriedigung
von Bedürfnissen. Die Zirkulation des Geldes als Kapital ist da-
Scgen Selbstzweck, denn die Verwertung des Wertes existiert nur
Keerhalb dieser stets erneuerten Bewegung. Die Bewegung des
äpitals ist daher maßloqgs
wi * „Das Kapital teilt sich... in das ursprüngliche Kapital und den Ge-
Som den Zuwachs des Kapitals . . , obwohl die Praxis selbst diesen Gewinn
Um wieder zum Kapital schlägt und mit diesem in Fluß setzt.“ (F. Engels:
Jahrpis® zu einer Kritik der Nationalökonomie“ in „Deutsch-Französische
3 gg her, herausgegeben von Arnold Ruge und Karl Marx, Paris 1844“,
Statt ) [Gesammelte Schriften von Karl Marx und Friedrich Engels,
art 1902, Bd. I, S. 445 fg.]
ton q Aristoteles stellt der Chrematistik die Oekonomie entgegen. Er geht
die vn Oekonomik aus. Soweit sie Erwerbskunst, beschränkt sie sich auf
Staat STschaffung der zum Leben notwendigen und für das Haus oder den
Aus setützlichen Güter, „Der wahre Reichtum (& &\ndwvög xAodroc) besteht
Rieger hen Gebrauchswerten; denn das zum guten Leben genügende Maß
der E Art von Besitz ist nicht unbegrenzt. Es gibt aber eine zweite Art
tolge ae erbakunst, die vorzugsweise und mit Recht Chrematistik heißt, in-
Der waren keine Grenze des Reichtums und Besitzes zu existieren scheint,
mt Arenhandel (% xannııxy heißt wörtlich Kramhandel und Aristoteles
diese Form, weil in ihr der Gebrauchswert vorherrscht) gehört von