fullscreen: Untersuchungen über die Theorie des Preises

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wir (len Fracht- oder Stenerhctrn^' mit eiid)czieheii, 
in dem Vertika1at)stande der unveränderten Kurven 
OA lind ON bei der wirklich nm^esetzten j\Icn^e und 
nimmt mit dieser ah, ^eht also in unserer Fi^nr von 
h„(l„ auf l)(l zurück. Dahei ist jedoch zn beachten, 
dass der in der Fi^nr ersichtliche, ans dem Verkehr 
in dem Artikel A ents])rin^ende (iemeinnntzen, wenn 
er auch den Stenercrtra<>* mitenthält, doch nicht jenen 
Nutzen mitnmfasst, der durch l iehti^e Verwendung des 
Stenerertra^es für die Gesammtheit geschaffen werden 
mag ; dieser letztere Nutzen muss grösser sein, als die 
durch die Anflegnng der Steuer vernrsachte Sehmä- 
lernng des Gemeinnntzens, wenn anders die Steuer 
gerechtfertigt sein soll. Ebenso sind ja anch Brücken, 
Strassen, Kanäle und Bahnen gewiss nicht nur dann 
gemeinnützig, wenn sie dem Bnhlikiim nnentgeltlich 
zur \^erfügnng stehen. Jedesfalls sehen wir aber, dass 
jede Stenererleichternng, gerade wie jede Frachtermäs- 
signng, den Verkehr hebt und den Nutzen sowol der 
Brodnzenten, als der Konsnmenten steigert. 
Wenn wir den Gemeinnntzen, d. i. den Vertikal- 
ahstand der Kurven ON und Oyl, als eigene Kurve 
OG (Fig. OG) anftragen, so stellt uns deren Abgeleitete 
OG' nnmittelhar den ^tonopolsniitzen, den Vertikal- 
ahstand der Kurven ON' nnd OA'^ dar. Der Scheitel 
der Kurve OG liegt über der Abszisse Oa„^ jener 
der OG' über Oa». Nehmen wir nun wieder den 
Steuer- oder Frachtsatz tga an, und ziehen wir unter 
dem Winkel a die Gerade GN, so zeigt uns deren 
Schnittpunkt mit der Kurve OG' durch seine Abszisse
	        
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