8, Titel: Beriprechen der Leitung an einen Dritten. 88 330, 331. 287
Gin {older Verzicht gefchieht am zWwedmäßigiten Durch einen Vertrag des
Berficherungsnehmers mit dem Berficherer oder mit dem en
der nämliche Zweck Kann auch dadurch erreicht werden, daß der Berficherungs-
nehmer feinen Anfjpruch aus der Verficherung an den VBezugsberechtigten
abtritt; ein folder Verzicht bzw. die Belfton kann auch Ftillichweigend erklärt
werden; da eine Form nicht erforderlich ift, fo kann ber Wertrag aus den
Umftänden fchlüflig Jein, 3. DB. ann Nebergabe des VerficherungsS]heins
genügen. Val. KOS. Bd. 1 S. 188, Bd. 29 S. 321, Bd. 50 S. 325, Bd. 54
S. 94, bei Bolze Bd. 17 Nr. 500, Yd. 19 Nr. 602, VBeröffentlichungen des
®, Äuffichtsamt? für Privatverf. 1904 S. 65, Wallmanns Verf. Ztichr. Bd. 39
S. 1983; Hager und Behrend, RG. betr. Berkicherungsvertr. S 346.
‚Bon Ddiefer Frage wohl zu trennen i{t die vage einer etwaigen
paulianifiden Anfechtung des Berfidherungsvertrags. Die Öläubiger
de8 VerficherungsnehmerS Können lediglich die in dem leßten Jahre bzw. den
zwei leßten Xahren vor der Konkurseröffnung gemachten BPrämiens-
zablungen anfechten. Seufferts Arch. Bd. 41 Nr. 138, ROS. Bd. 61 S.217f.,
Seuff. Ur. Bd. 48 Nr. 284, Ybd. 55 Nr. 13, Sur. Wichr. 1904 S. 495. Do-
gegen fünnen fie die Ö der Verficherungsfumme an den Bezug3=
He nicht nad 8 32 RO. al unentgeltlide Verfügung anfechten.
. ROSE. Bo. 14 S. 21, Bd. 51 S. 403.
im S Neber die Leibrente vol. die Beftimmungen des BOB. in den 88 759—761.
;, „DR 3, Unter „unentgeltliden Zuwendungen“ ind alle liberalen Nechtagefhäfte,
ODE DloB Schenkungen zu verftehen, 3 {iberale (unentaeltliche) Gefhäfte fowobhl unter
Bd. ı SB n von Todes wegen (8 2301). Be Ruhlenbetk, Bon d. Pand. z. BOB.
Fällen As 383. Schon das römiiche Hecht (vgl. Borbem. I, 2 S. 276) erfannte in biefen
8 geh rei suae dicta) die Möglichkeit einer „Auflage“ zugunften eines Dritten an;
Ynent, an Dieher alfo auch das unverzinsliche Darlehen, der VerwahrungsSvertrag, die
sine ME Leibe; e8 muß fih aber um eine Zuwendung, d. 5. um den Nebergang
Sbligat echtes aus einem Vermögen in das andere handeln, mag diefes Recht le oder
Bem el, feine Mebertragung Fonftitutio oder translativ fein. Val. Schollmeyer
- 5 3u 8 330. Wegen der Schenkungen unter einer Auflage vgl. 88 525—527.
og du 4. Bol. Art. 96 EG. und Art. 42—48 des bayr. AG. €E€3 gehören hieher die
SS elOgedings, Leibzucht2-, Altenteils- und Auszugsverträge. Val, NOS, Bd. 29
f., GruGots Beitr. Bd. 37 S. 985 1.
Dritte II Keine Anwendung findet die Vermutung de8 8 330 auf den Tall, daß der
$ 308 SE Unfall verjichert worden it; in diefem Falle bleibt eS bei der RMegel des
f. 2. Mal. ROGE. Bd. 60 S. 141, Kur. Wichr. 1905 S. 210 Ziff. 19.
8 331.
„Soll die Leiftung an den Dritten nach dem Tode desjenigen erfolgen, welchem
le beriprochen wird, [o erwirbt der Dritte das Recht auf die Leitung in Zweifel
it dem Tode des Verfprehensempfänger$. ;
S Stirbt der Berfprechenzsempfänger vor der Geburt des Dritten, {jo ann
0 Berfprechen, an den Dritten zu leiften, nur danıt noch aufgehoben oder
Zeündert werden, wenn die Befugnik dazır vorbehalten worden ft.
j tt bundt des Dritt w die Letitung erit nach
+ Deit tSerwerb8 des Dritten, wenn di ı
dem X dee error engemptüngerS erfolgen foll: In Abf. 1 des 8 N a
Dritte es uNOSvegel gegeben für Die ON Un NG iepumlt En , ee Den
i ; i i Y © 1 gV
NS Seiftung det Cn N SOERUR rad Dem Tode des Berfpredengemplängers
bay Oeete {ft T allen andern Hallen AM a N nHende u
{ ® in € ner befonder 1
maedere der Sivet bes Senat für ben Beitpunkt des Rechtzerwerb3 durch den Dritten
RA Dritte das Recht
S ä im Zweifel anzunehmen, daß der Ori e
af 3ER dem ober Des Werioredhensempjänger® Erb ve u
Ver nn el der Dritte überhaupt kein Ned „Ca EMS en nur eine „Otwarlung
Mönliegean nplanger8 Debdingte® Steht, Tonbdeni, ANPSIS AT ar Sirbt alfo der