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Darstellung von Bewegungen auf, so kann man, wie bereits
erwähnt, den Verlauf der Wechselkurslinien als einen
Bremsvorgang ansehen; die t, t, Linien versuchen sich ge
wissermaßen der allzuscharfen Bewegung der Silberlinie zu
entziehen. Der Vergleich ist berechtigt, denn das wirt
schaftliche Ergebnis der Kursgestaltung in jener Zeit besteht
in einer Abschwächung des Silberfalls in den Wechsel
kursen oder durch die Wechselkurse.
Irgend eine besondere Erklärung dieser auffallenden
Erscheinung konnte von den befragten, sachlich zuständigen
Stellen in Schanghai, Hongkong, Amsterdam, London und
Berlin nicht gegeben werden, man führt sie vielmehr ledig
lich auf die Formel von Angebot und Nachfrage zurück.
Dazu paßt, daß maßgebende Bankberichte von drüben über
einstimmend erwähnen, der Silberpreis sei um 24 1 / 2 °/ 0 ge
fallen und „dementsprechend habe sich auch der Wechsel
kurs am Jahresende um 21 °/ n niedriger gestellt“. Während
aber die Berichte nach Erklärungen für den Silberrückgang
suchen, scheint man die 3 1 / ? °/ 0 "Änderung in der Paritäts
stellung der Wechselkurse nicht als anormale Entwicklung
anzusehen, trotzdem die 3 1 / 2 °/ 0 soviel bedeuten wie eine Ver
schiebung der Frankenparität von Ji 81.— auf Jl 83,84 oder
M 78,16.
Wenn man will, kann man für die außerordentlich
starke Paritätsverschiebung auch noch folgenden Grund mit
heranziehen. Von Europa aus gesehen, bedeutet der Silber
fall in 1907 eine rund 25°/ 0 betragende Entwertung des in
China investierten europäischen Kapitals. Wer mit seinem
Gel de hieran beteiligt war, und in der Lage sind alle chinesi
schen Fremdbanken, hatte natürlich ein Interesse daran,
das Fallen des Wechselkurses, soweit es irgend ging, zu ver
hindern; die Möglichkeit für ein derartiges Eingreifen ergibt
sich aus der Organisation der chinesischen Wechselmärkte,
Die Verschiebung in der Paritätsstellung der Wechsel
kurse von 1907 dürfte damit in ihrer Ursache erklärt sein,
nicht aber auch das exorbitant hohe Maß der Verschiebung,
das die bei Metallverschiffungen entstehenden Spesen um
ein Vielfaches überschreitet. Da ist zu beachten, daß die
Paritätsstellung der Wechselkurse, so wie sie nach dem