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Anmerkungen des Einsenders: „Es ist anzunehmen,
daß von den angeordneten Zwangsverwaltungen 15 bis
20 Prozent vor oder kurz nach der Besitzergreifung durch
den Zwangsverwalter aufgehoben worden sind.
Ich amtierte nur bis 1908."
31. Frankfurt n. Main: Zwangsverwalter G. schreibt:
„Von den meiner Verwaltung unterstellten Grund
stücken war über die Mieten verfügt, oder. dieselben waren
gepfändet: im Jahre 1906 in 60 Proz. aller Fälle, 1907 in
50 Proz., 1908 in 50 Proz., 1909 in 50 Proz., 1910 in
60. Proz., 1911 in 60 Proz. und 1912 in 50 Proz.
In den Jahren 1906—1909 lagen hauptsächlich bei den
Neubauten, die vielfach noch nicht ganz fertig und meistens
nur teilweise bewohnt waren, Verfügungen über die Mieten
vor. Diese Häuser waren meistens von unbemittelten
Bauunternehmern (Handwerkern aller Art) in Angriff ge
nommen worden."
32. Frankfurt a. Main: Zwangsvcrwalter W. schreibt:
„Ich beeile mich, Ihre Anfrage dahin zu beantworten,
daß mindestens bei zwei Dritteln meiner Verwaltungen
Zessionen und Mietspfändungei: angetroffen wurden. Daß
die vorgenannten Verfügungsrechte, ob sie unlautere Mani
pulationen darstellen oder nicht, eine bedeutende Schädigung
der Hypotheken-Gläubiger involvieren, steht außer jedem
Zweifel, um so mehr, da der zweite oder letzte Hypothekar-
Gläubiger in den meisten Fällen auch Ersterer ist."
33. Frankfurt a. O>: Der Grund- und Hausbcsitzrr-
verein schreibt:
„Nach Unisrage bei den hiesigen Zwangsverwaltern
haben wir festgestellt, daß die in den letzten drei Jahren
vorgekommenen Verfügungen über Mieten auf Grund
rechtlicher Titel erfolgten, sogenannte Schiebungen kanten
nicht vor."
34. Görlitz: Zwangsverwnltcr H. schreibt:
„Die Zahl der von mir besorgten Zwangsverwaltungen
betrug über 100. Dabei lagen fast ohne Ausnahme Ver
fügungen über die Mieten vor."
35. Görlitz: Zwangsvcrwalter H. schreibt:
„Ich führte 60 Zwangsverwaltungen durch. In den
meisten Fällen lagen Pfändungen oder Abtretungen der
Mieten vor."