gmnficid) Babas, Dtp %.).
Gironde und Ille-et-Vilaine. Der mitt
lere Ertrag wird offiziell ans 19,117,500
kg angenommen. Die Kultur ist aber
entschieden im Rückgang begriffen:
Bkstclltc Fläche Ertrag
1872: 15005 Hektar 23856700 Kilogr.
1874: 11156 - 16065400 -
1870: 11313 - 15367500 -
Die Manufaktur vou Tabak ist Staats-
Monopol und wird in 16 großen Manu-
fakturcn: in Paris (2), in Bordeaux,
-kya, Riom, Tonneins und Toulouse,
betrieben. Der Ertrag dieses Monopols
iwt 1879: 263,5 mP.m. Bk Port
«ber die Zufuhren sind, erhellt ans dem
vergleich der obigen Erzeugungsmenge
"nt dem Verbrauch, welcher in allen Sor
nu von Tabak betrug:
1872: 27032000 Kilogr.
1874 : 29127000 -
1876: 31188840 .
iwbckMpncMeil ronDÍDMa:
9 ßon^A/i ? ug Deutschland, nämlich 1878 :
¿,699,406 kg, m ebensoviel Franken be-
zahlt.. Ans den Kopf der Bevölkerung ent-
sal en in F. 0,85 kg sin Deutschland 1,9 kg).
Auch Hopfen isi eine wichtige Kultiir-
psianze, die besonders in Lothringen lind
Burgund gepflegt wird: 1876 ans 3090ha,
wovon die Produktion 31,439 Ctr.betrng.
Für seine zunehmende Bierprodnktion hat
aber F. stark zu importieren; 1876 war
bcc Bert bcS «,10(^1^1(11 ßoi'fcus 20,7
'•Mull. be, einer Ausfuhr von 10,7 Mill.
Mk. Danach sind beide, Import wie Ex
port, stark gefallen; 1880 betrug der erste
6.1 Mill., der zweite l,o Mill. Mk. Von
Deutschland bezieht F. das bessere Produkt
(1878: 1,2 Mill, kg für 8,4 Mill. Mk.).
àr Bierkonsum und damit der Import
'st aber kolossal gestiegen; 1866 wurde für
1/ 2 Mill., 1880 nach fortwährendem Stei-
für 12,i Will, m Die
^"eriiiiportc waren
1878 : 35825143 Liter
1879 : 31676216 -
1880 : 38574866 -
1880 aus 3)eutp#ub 33,028,999
%(85 ^05.), Guglaub 2,294,144 2.,
Österreich 1,181,735 L. kamen.
189
HWLLL?
"fuhr-. N?ch Entdeckung des Anilins und
Alizarins ist tildes die mitKrapp bepflanzte
flache erheblich eingeschränkt worden: von
20,463 Im auf 4521 ha in 1876. Die
Produktion fiel in derselben Zeit von
543,557 „ich. Gh. auf 182,924 Gir. u„b
der Ausfuhrwert 1868—78 von 31,1 Mill.
Mk. auf nur 640,000 Mk. Ferner baut
man Cichorien in den Departenlcnts
Nord und Pas de Calais; Trüffeln in
den Departements Corrèze, Lot, Aveyron
und Dordogne (Ausfilhr nach Deutsch
land: 891,664 Mk.); desgleichen Cham
pignons, Kardendisteln u. a.
Der Ob fl bau steht auf der höchsten
Stufe; die feinen Sorten werden beson
ders in der Umgegend von Tours unb
Orleans gebaut; die Normandie zieht
Äpfel und Birnen für die Bereitung von
Cider, die aber auch in andern, im gan
zen in 55 Departements betrieben wird
und 1879 zur Ausfuhr 21 Mill, hl
lieferte. Die Ciderproduktion betrug im
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ergab aber 1879 „ur 7,737,800 hl. Bk
fünf Departements, welche hiervon den
SSSfÄffi
und Seine-Inferieure. Von großer Aus
dehnung ist die Kultur der Nußbänmc; die
Kastanie ist in den mittlern und südlichen
Gegenden Brotsurrogat, und auf Corsica
werden Mandeln, Felgen, Orangen und
Citronen gebaut. Die Olivenkultur wird
besonders in den Departements Dröme,
Gard, Ardèche und Vaucluse betrieben
Die Blumisterei von Caen und Litte ist
berilhint. Mit allen diesen Produkten be
steht ein sehr lebhafterHandel; 1878 wur
den Sämereien und Friichte für 185 Mill.
Mk. euu, für 79,3 Mill. Mk. ausgeführt
(speciell aus Deutschland kamen: Ölsaat
filr 4,7 Mill. Mk., andre Sämereien 1,5,
Gemüse 0.9 Mill. Mk.; nach Deutschland
rSt bndkftm ßstnbet tnU
fasti auf Ölfrüchte, die man in großen