fullscreen: Über asiatische Wechselkurse

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Juli 13 
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Hierbei ist der Einfachheit halber angenommen, daß die 
5 t. t. Notizen unverändert geblieben sind. 
Im asiatischen Wechselgeschäft lautet die hauptsäch 
liche Einteilung der Kurse nicht kurze und lange Sichten, 
wie das in Europa die Regel ist, sondern Verkaufkurse und 
Kaufkurse, oder, nach der englischen Ausdrucksweise, sel 
ling rates und buying rates. Tatsächlich ist dies aber an 
nähernd dieselbe Einteilung, da bei den Verkaufssätzen 
Auszahlung, also kurze Sicht die wichtigste Notiz ist und 
Kaufkurse fast nur für lange Sichten notiert werden. Auch 
im europäischen Verkehr kennt man neben dem Durch 
schnittskurs Brief- und Geldkurse, die aber dann beide für 
kurze und für lange Sichten festgestellt werden, während 
man in Asien für t, t. nur den Briefkurs und für lange Sich 
ten nur Geldkurse regelmäßig notiert. Das hat den Nach 
teil, daß man beide Sichten nicht ohne weiteres vergleichen 
kann, der Abstand der veröffentlichten Notizen ist im Ver 
hältnis zur Zinsdifferenz zu groß. Von Bedeutung ist die 
ser Umstand, wenn man die absolute Höhe der Zinsdiffe 
renz beobachten will, während ihre relative Gestaltung 
dadurch nicht beeinträchtigt wird, da der Fehler dauernd 
und durchschnittlich in gleichem Umfange bestehen bleibt. 
Sehr beachtenswert ist dagegen bei dem Mangel jeder 
Gegennotiz in Europa die Eigenschaft der Auszahlungs 
kurse als relativ hohe Verkaufkurse und der langen Sich 
ten als relativ niedrige Ankaufkurse dann, wenn man auf 
Grund der asiatischen Notizen in Europa Geschäfte in asia 
tischen Wechseln macht. Eine t. t, Notiz von M. 2,24 in 
Schanghai ist als Verkaufkurs (Briefkurs) zu teuer, da die 
Schanghaier Banken einen Ankauf von t. t. nur zu einem 
billigeren Satze vornehmen würden. Nimmt man den Auf 
schlag mit 1 Pfg, an, so könnte ein gedachter Durchschnitts 
kurs auf 2,24 1 / 2 M. lauten, da bei der indirekten Notiz ein 
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14. 15. 
16. 
indirekte lange Sicht, 
kurze Sicht [t. t.] 
direkte lange Sicht,
	        
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