Full text: The agricultural output of England and Wales 1925

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DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE 
43. ANREGUNGEN UND PRAKTISCHE 
BEISPIELE FÜR PREISAUSSCHREIBEN 
UND WETTBEWERBE 
Mit geschickt veranstalteten und ebenso geschickt aus- 
gewerteten Wettbewerben lassen sich ausgezeichnete Reklame- 
wirkungen erzielen. Natürlich meine ich mit diesen Preis- 
ausschreiben nicht jene Zwitterwettbewerbe, wie sie im Jahre 
1924 von kaufmännischen Firmen veranstaltet wurden: 
Lotterieartige Ausspielungen, Preisrätsel, Schneeballsysteme 
und dergleichen. Viele dieser „geschäftlichen Wettbewerbe“ 
haben ihre Veranstalter in unliebsame Berührung mit den 
Gerichten und mit den Steuerbehörden gebracht, weil ihre Ver- 
anstaltung der behördlichen Genehmigung bedurft hätte und 
weil sie steuerpflichtig waren, woran man nicht gedacht hatte. 
Für das Hotel-, Fremdenheim- und Gastgewerbe, wie über- 
haupt für alle Fremdenverkehrsinteressenten können nur 
ernste, nicht marktschreierische Preisausschreiben in Frage 
kommen, denen ein gewisser künstlerischer Wert innewohnt. 
Das ist die erste Vorbedingung. Bei solchen ernsten Wett- 
bewerben kann man weder mit den Gerichten noch mit den 
Steuerbehörden in Konflikt geraten. 
Zunächst sei die Frage der Wettbewerbe von ganz allgemeinen 
Gesichtspunkten aus behandelt. Später werde ich dann wieder 
einige Beispiele aus der Praxis geben, da sie den besten 
Anschauungsunterricht liefern. Ich glaube, daß man zwei Arten 
von Wettbewerben unterscheiden kann: 
1. den örtlichen Wettbewerb, bei dem man sich nur an die 
ortsansässige Bevölkerung wendet; 
2. den interlokalen Wettbewerb, der Bewerbern im ganzen 
Reich, oder wenigstens in einem größeren Bezirk offen steht. 
Der örtliche Wettbewerb müßte als Ziel haben, die Bevöl-
	        
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