mögen vorliegt. Dabei werden die ungleichen Werte auch in bezug
auf Mehrarbeit vollständig beseitigt und durch die veränderte Zusammensetzung
folgende Preise und entsprechend höhere Ergiebigkeit
bedingt:
a) 600 gr Zinkweiß — 0,468 M, 400 gr. Firnis = 0,304 M. — 0,772 M.
b) 660 ‚, Bleiweiß = 0,528 ‚, 340 nr u = 0,258 „ =—=10,786.,,
c) 600 „, Lithopone — 0,378 ‚, 400 ,, = 0,304 ,, = 0,682 ,,
d) 500 „, Titanweiß = 0,575 „, 500 N „ — 0,380 ,, =—10,955. ,
Das Feststellen des Materialverbrauches erfolgte genau wie. oben
und ergab folgendes:
a) 80 gr d, h. mit 1 kg können ca, 12 qm überstrichen werden
b) 80 SA #1 L LE 14; 1 2 1 '„ 1
c) 67 WC * 11 11 11 a x
dd) 50 1 11 e SEA
Folglich kommen an reinen Materialkosten bei gleichem Deckvermögen
bei:
a) A ı 7064 M.
AM 6 1"
a} 5
d) 2 = . 0,047.
Obwohl die Anwendung so stark verdünnter Anstrichfarben für Deckanstriche
praktisch nicht vorkommt, so ist doch durch diese Methode
eine gründliche, vor allen Dingen einheitliche Ausbeute der
höchsten Ergiebigkeit der besser deckenden Pigmente möglich, die
bei Lithopone und Titanweiß in beiden Vergleichsfällen, kalkulatorisch
fast ganz übereinstimmt, trotzdem sich Titanweiß beim Einkauf
ganz wesentlich teurer stellt.
Zinkweiß und Bleiweiß sind also die teuren, Lithopone und
Titanweiß die billigen weißen Anstrichfarben.
So zeigt sich, daß die Beurteilung des Preises beim Material
nicht nur nach der Preisliste des Lieferanten vorzunehmen ist, sondern
daß vor allen Dingen praktische Erwägungen oft ganz andere
Resultate zeitigen. Wer rationell arbeiten will, muß zunächst dazu
übergehen, sein Material den technischen Werten entsprechend einzukaufen.
Alle einschlägigen Auskünfte werden vom Verfasser gern erteilt
und durch das „Forschungsinstitut für rationelle Betriebsführung
im Handwerk“ erbeten,
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