fullscreen: Régime des chambres de commerce

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Andererseits beruht auf der Negation der Gewalt eine ganze 
Reihe von entgegengesetzten Theorien, die einfach die er 
fahrungsgemäß gegebenen Erscheinungen nicht sehen wollen, 
alle jene Tatsachen, die hartnäckig eine Erklärung fordern. Der 
Marxismus kann nicht dasjenige wegdenken, was real als größter 
historischer Faktor da ist. Die Ausräuberung der Gemeinde 
ländereien in England zur Zeit der ursprünglichen Akkumu 
lation, die Zwangsarbeit der Sklavenmassen im alten Aegypten, 
die Kolonialkriege, die „großen Aufstände“ und „ruhmreichen 
Revolutionen“, der Imperialismus, die kommunistische Revo 
lution des Proletariats, die Arbeitsarmeen in der Sowjetrepublik, 
— sind denn all diese so verschiedenartigen Erscheinungen nicht 
mit der Frage des Zwanges verknüpft? Gewiß doch. Der vul 
gäre Forscher möchte sich beruhigen, indem er alles unter einen 
Hut bringt. Der Anhänger der dialektischen Methode muß diese 
Formen in ihrem historischen Zusammenhang analysieren, in 
ihrer Verbindung mit dem Ganzen, in ihren spezifischen Eigen 
tümlichkeiten, in ihrer — mitunter dem Wesen nach ganz ent 
gegengesetzten — funktionellen Bedeutung, 
Die soziale Gewalt- und Zv/angsanwendung (und nur von 
dieser ist hier die Rede) steht in einem zwiefachen Verhältnis 
zur Oekonomie: erstens entsteht sie als Funktion dieser Oekono- 
mik; zweitens wirkt sie ihrerseits auf das ökonomische Leben ein. 
In dieser letzteren Rolle kann sich der Einfluß in zwei Rich 
tungen vollziehen: entweder in der Linie der sich objektiv ent 
wickelnden ökonomischen Beziehungen, — dann befriedigt er 
das reif gewordene gesellschaftliche Bedürfnis, beschleunigt die 
ökonomische Entwicklung, bildet eine fortschrittliche Form dieser 
Entwicklung; oder er steht im Gegensatz zu dieser Entwicklung, 
— dann verzögert er die Entwicklung, bildet ihre „Fesseln“ und 
muß im allgemeinen einer anderen Form des Zwanges mit 
anderem, wenn man sich so ausdrücken darf, mathematischen
	        
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