Full text : Wirtschaftsführung und Finanzwesen bei den englischen Eisenbahnen

III. Die Materialbuchführung

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dienststellen (General Stores) erwähnt werden, wie sie zurzeit in
Derby ausprobiert wird. Ein besonderes Büro (Stores Allocation
Section) ist hier gebildet, das zum Teil Rechnungsmaterial für die
Lagerbuchführung, zum Teil für die Materialverbrauchsbuchung
liefert.
Abweichend von dem für die Behandlung der Betriebsvorräte
im Lokomotivwerk (siehe Seite 49 ff.) üblichen Verfahren trägt hier
die Lagerverwaltung auf den Verlangzetteln nur Menge und Einheitspreis
 ein — nicht aber den Gesamtbetrag der Abgabe. Dieser
wird erst in dem besonderen Büro errechnet.
Zur Verrechnung auf die einzelnen Verrechnungsstellen werden
für jeden Verlangzettel — oder in bestimmten Fällen für eine Gruppe
von Verlangzetteln auf dieselbe Sortennummer zu Lasten derselben
 Abteilung — Lochkarten gefertigt. Ist der Stoff für eine
Dienststelle im ganzen bestimmt, die verschiedenen Abteilungen
(z. B. für Personen-, Güter-, Kohlen- und Rohstoff-Verkehr) untersteht,
 so werden für die Verteilung Schlüssel vereinbart.
Die Karte sieht folgende Lochungen vor:
Nummer der anfordernden Abteilung,
Nummer der Verrechnungsstelle,
Nummer der Kostenstelle für besondere Kostenermittlung,
wenn eine solche vorgesehen ist,
Ausgebendes Lager,
Buchstabe der Sortennummer des Artikels (gibt die Art
des Stoffes an, z. B. Lokomotiv-, Wagenvorräte usw.),
Nummer der Einheit, nach der der Artikel abgegeben
wird (Stück, Dutzend, Gros, Tonnen),
Menge,
Rechnungsbetrag,
Nummer des Anteilschlüssels.
Für das Ende der vierwöchentlichen Periode wird mit der
Hollerithmaschine zusammengestellt
L. für das“ Stores Department” die Gesamtmenge und der Gesamtbetrag
 der ausgegebenen Betriebsvorräte für jede Sortennummer.
 Danach trägt die Lagerbuchführung die Ausgabenbeträge
 in die Sortenkarten ein;
für die Zwecke der Verrechnung der Gesamtgeldbetrag der
ausgegebenen Materialien für jede Verrechnungsstelle, gegebenenfalls
 für jede Kostenstelle.

2.

3. Besonderheiten der Materialbuchführung bei der GW
Bei der GW weicht das Verfahren in folgenden Punkten
wesentlich von dem der LMS ab:
            
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