solche nicht weiter berührt (z. B. die Lieferung von Drehbänken
ab Lager),
3. Der Vorratsauftrag: An Stelle des auswärtigen
Kunden tritt hier ein der eigenen Firma angehöriger Disponent,
die Fabrikleitung oder die Verkaufsabteilung, die für
ihre Rechnung die Fabrikation einer von ihr bestimmten
Warenmenge veranlaßt, für die sie innerhalb der nächsten
Zeit Absatz zu haben glaubt. Dies ist die Regel bei der
serienmäßigen Herstellung von feststeheaden Typenwaren,
wie Kraftwagen, Radioapparaten, Glühlampen usw.
4. Der Lagerauftrag ist dem Vorratsauftrag insofern
sehr ähnlich, als auch er durch eine interne Disposition
veranlaßt wird. Er umfaßt aber nur eine Anfertigung von
Bestandteilen, die später zur Fabrikation eines größeren
Aggregats. wieder gebraucht und der billigeren Massenfertigung
wegen vorab dem Betrieb in Auftrag gegeben
werden, z. B. Zahnräder für verschiedene Werkzeugmaschinen,
Griffe, Deckel und Unterteile für elektrische
Kochapparate usw.
Etwas abseits steht
5. Der Betriebsauftrag: Er umfaßt diejenigen Arbeiten,
welche der Betrieb selbst für seinen eigenen Bedarf
in seinen eigenen Werkstätten ausführt. Hierher gehören
in erster Linie größere Reparaturaufträge sowie die An-Fertigung
von Sondermaschinen, -werkzeugen und -vorrichtungen
zur Verbesserung und Verbilligung der eigenen
Fabiikation. Was den Betriebsauftrag von den übrigen Aufträgen
unterscheidet, ist, daß ihm kein Erlös gegenübersteht,
daß er also zu Lasten der Betriebsunkosten geht.
Wir betrachten im folgenden den umfassendsten dieser
Aufträge, den Fabrikationsauftrag, an dem wir alle Elemente
der Betriebsorganisation kennen zu lernen vermögen,
die bei den übrigen Aufträgen nur teilweise in Erscheinung
treten.
b) Der Auftragseingang
Die vom Kunden meist brieflich eingehende Bestellung
wird von der Postverteilungsstelle des Betriebes einem Auf-14