Nr. 2785
ufs⸗ und
reide zu
die Be⸗
Inlands⸗
iften Ge—
924 und
zu dem
sgetreide
hre 1923
richt der
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Brot⸗
näher
er Preis
getreide)
de), als
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en Ein—
beiden
vorden
96 Fr.
24
320 Fr.
770 —
150 Fr.
eit der
yts der
ch aus
treides
der Unterschied gegenüber der oben ermittelten
)urchschnittlichen Unkostenspanne (42,9 Fr.) iu Höhe
»on nur O, Fr. beruht auf ähnlichen Gründen wie
ei der oben angegebenen Fehlerquelle, die bei einer
olchen Durchschnittsberechnung in Ermangelung
senauerer Rechnungsunterlagen unvermeidlich sind
der in den Gewinn- und Verlustrechnungen für
923 und 1924 ausgewiesene, an sich schon un—
edeutende Reinertrag von zusammen 200 390,62 Fr.
nußte für die Aufteilung der Ein- und Verkaufs—
reisspanne unberuͤcksichtigt bleiben, da in den An—
ind, Verkaufssummen der Betriebsrechnung 1924
in Gewinn an einem reinen Auslandsgeschaͤft über
1751t in Höhe von 202 828,04 Fr. steckt, der in
»er obigen nur auf den Inlandsverkauf abgestellten
Berechnung ausgeschaltet werden mußte.““ Die
n den obigen, Betrügen enthaltenen Lagerungskosten
ind Hinsen für die ständige Getreidereserde gibt
ie Getreideverwaltung selbst für 1923 mit durch⸗
Hnittlich 5,8 Fr., fuͤr 1924 mit durchschnittlich
»2Fr. und für 1925 mit durchschnittlich 4,0 Fr.
e Tonne im Inland verkauften Getreides an.
Die nachgewiesene Unkostenspanne zwischen dem
urchschnittlichen Einkaufs⸗- und Verkaͤufspreis für
1923 und 1924 beträgt 131.4 v. H. des duichschnitt
ichen Einkaufspreises bzw. 12 v. H. des durchschnitt—
ichen Verkaufspreises für die beiden genannten
Jahre.
UÜber die Bewegung der Preise in den ein—
zelnen Monaten briügen die Berichte der Ge—
reideverwaltung folgende Angaben:
Die Verkaufspreise wurden mit Rücksicht auf die
»eränderten Einstandspreise im Laufe der Jahre
1923 bis 1925 wiederholt geändert. Am 1. Oftober
1923 trat eine Ermäßigung je nach Sorte um
32,500 bis 39,0 Fr. für die Tonne ein, in deren
sefolge der Backmehlpreis um 4,30 Fr. je Doppel—
zentner und der Brotpreis um 3 bis 8 Rappen für
ks (e nach Landesgegend und bisheriger Preis⸗
zjöhe) gesenkt wurde. Am 21. September 1924
»urden unter dem Druck der gestiegenen Welt—
narktpreise die Verkaufspreise um 25 FIr. und am
., Januar 1925 um weitere 23,30 Ir. erhöht;
eide Erhöhungen zusammen steigerten den Preis
ür das Backmehl um 6 Fr. je Doppelzentner und
»en Brotpreis um etwa 5 Rappen je Kilogramm.
Weitere Preisaufschläge, die durch die Entwicklung
»es Weltgetreidemarktes bedingt waren, konnten in—
olge des rechtzeitigen billigen Einkaufs bis auf den
Februar 1985 hinausgeschoben werden, an diefem
Zeilpunkt trat eine Erhoͤhung um 85 Fr. je Tonne
in. Am 1. April 1925 konnten jedoch die Ver—
aufspreise um 23 bis 38 Fr. je nach Sorte und
am 22. September 1925 um weitere 40 bis 42,5 Fr.
für die Tonne ermäßigt werden. Der Backmehlpreis,
der am 1. Februar 1925 auf 60 Fr. je Doppeb—
zentner gestiegen war, konnte durch diese Ermäßi—
zungen wieder auf 50 Fr. gesenkt werden.
Daß die Verkaufspreise verglichen mit den Markt—
preisen für Auslandsgetreide gleicher Sorte kein
ingünstiges Bild ergeben, glaubt die Getreidever—
valtung durch eine Gegenuͤberstellung ihres Ein—
kgufs⸗ und Verkaufspreises frei schweizerischer
Mühlenstation für die beste Weizensorte Manitobaf
in den Jahren 1924 und 1925 beweisen zu können.
)er Einkanfsmarktpreis ist berechnet als Monats—
urchschnitt aus den bei der Getreideverwaltung ein—
elangten Festofferten, für 1925 sogar aus den
tiedrigsten Tagesfestofferten für Maͤnitoba J cit
uropäischer Seeplatz, erhöht um die Umschlags⸗
osten, Frachten, Eingangszoll, Zinsen und Un—
osten bis zur schweizerischen Mühlenstation. Für
925 werden den beiden Vergleichsreihen noch die
reitagsnotierungen der Getreideboͤrse Zürich gegen⸗
bergestellt, die frei Zürich gelten und daher der
rreilieferung auf sämtlichen schweizerischen Mühlen—
tationen ungefähr gleichwertig sein sollen. Der so
»urchgeführte Vergleich für Manitoba J ergibt fol—
gendes Bild:
ODurchschnitt⸗
icher Marttpreis
naͤch Festofferten
zw. niedrigsten
Tages⸗
Festofferten)
Ir. je Tonne
Verlaufspreis
der
Getreide⸗
verwaltung
Notierungen
der
Getreidebörse
Zůrich u)
Ir. je Tontte
Fr. je Tonne
Januar ..
Februar ..
März ...
April ...
Mai ....
Juni ....
Fuli. ....
August ...
zeptember.
1924
322,1
325,8
316,3
306,4
31500
330,8
368,5
377,0
378,9
109,1
118,6
430.9
356,0
356,0
356,0
356,0
356,0
356,0
356,0
356,0
381,10
'ab 21. 9.)
381,0
418,0
418.0
325,0
340, —
345,
332,50
337,30
345, —
357, 50
400,-
38750
ARktober ..
sovember.
Ddezember.
im Jahres-
durchschnitt:
425, ⸗
430, ⸗
437, 50
371,0
35740
3691
1925
zanuar ..
zebruar ..
März ...
pril ...
MNai ....
Funi ....
zuli ....
lugust . ..
zeptember.
1774 118,0 480,0
197,1 17800 4906,2
166, 6 173,0 163,7
399,9 4365,0 398,8
140,2 435,0 141,5
1215 13510 139
1014,1 135,0 117,5
410,5 485,0 122,5
359,1 392,5 371,9
(ab 22. 9.)
341,7 392,5 344,0
366,1 392,5 370,0
4147 392* 41785
Rtober ..
dovember.
Dezember.
m Jahres⸗
iee: — 416,8 — 421,6 421.0
(gogewon. Miltel)
ur Erklärung des Unterschiedes zwischen dem durch⸗
chnittlichen Jahresverkaufspreis der Getreideverwal—
ung und dem durchschnittkichen Jahres-Marktpreis
iach Festofferten wird in dem Bericht der Getreide—
»erwaltung für 1925 darauf hingewiesen, daß sie
ußer den in den Marktpreis eingerechneten Un—
osten bis zur Schweizer Mühleustation auch noch die
10) Die Hahlen dieser Spalte für 1924 sind entnommen
us Dr. Béguin „Zur Gelreide- und Monopolfrage“,
zürich 1925, Seite 380