Object : Rapport sur la journée de huit heures ou la semaine de quarante-huit heures

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Hare  popularisiert  und  von  John  Stuart  Mill  vertreten  wurde,  als  ganz
unpraktisch  verpönt  (ausgenommen  bei  Wahlen  zu  den  Schulbehörden, ­
  wo  ihm  jedoch  die  Wirkungen  einer  seiner  verschiedenen  Formen
nur  wenige  Freunde  gewonnen  haben),  und  obgleich  noch  einige  hervorragende ­
  Männer  dafür  eintraten,  die  die  Politik  aber  mehr  bei  der
Studierlampe,  am  Schreibtisch  und  im  abstrakten  Denken  trieben,
hatte  es  fast  jede  Bedeutung  eingebüßt.  Der  nach  drei  Seiten  geführte
Wahlkampf,  den  die  Intervention  der  Arbeiterpartei  ergeben  hat,  ließ
die  Wage  wieder  zugunsten  der  Proportionalisten  sinken.  Die  plausiblen ­
  Einwände  gegen  die  Stichwahlen  haben  ihnen  günstige  Perspektiven ­
  eröffnet;  das  System  der  Verhältniswahl  hat  in  der  politischen
Kontroverse  von  neuem  ein  lebendiges  Interesse  erweckt.
Einfach  und  anziehend  ist  die  fundamentale  Annahme,  von  der
es  ausgeht.  In  den  Vertretungskörperschaften  sollen  die  Mehrheiten
und  Minderheiten  im  Verhältnisse  zu  ihren  Wahlstimmen  vertreten
sein.  Nur  auf  diese  Weise  können  alle  möglichen  berechtigten  Ansichten ­
  gebührenden  Einfluß  im  Staate  erlangen.  Majoritäten  werden
wohl  Majoritäten  bleiben,  aber  sie  werden  nicht,  wie  heute,  ungehörig
über  das  Maß  ihrer  Macht  hinauswachsen  ’.  Ich  werde  noch  später
untersuchen,  was  dieser  einfache  und  anscheinend  einwandfreie  Vor-1
  Die  Wortführer  des  Proportionalwahlsystems  gehen  hierüber  hinaus.  Sie  weisen ­
  darauf  hin,  daß  in  einigen  Distrikten,  die  in  eine  Anzahl  von  Wahlkreisen  mit
einem  Abgeordneten  geteilt  sind,  eine  Minorität  von  Wählern  eine  Mehrheit  von
Abgeordneten  entsendet.  Wenn  jedoch  die  nationale  Mehrheit  eine  Parlamentsmajorität ­
  ergibt,  so  sind  solche  örtliche  Unterschiede  bedeutungslos.  Aber,  hört
man  sagen,  hinter  parlamentarischen  Majoritäten  haben  schon  nationale  Minoritäten ­
  gestanden.  Die  allgemeine  Wahl  von  1874  wird  dann  gewöhnlich  als  Beispiel ­
  angeführt.  Es  wird  dargelegt,  daß  1874  die  Liberalen  1  418  000  und  die
Konservativen  1  222  000  Stimmen  erhielten.  Trotzdem  verfügten  aber  die  Konservativen ­
  über  eine  Mehrheit  von  50  Abgeordneten.  Doch  dies  ist  nur  eine  Seite
der  Tatsachen.  Die  gewichtigste  Stimme,  die  sich  öffentlich  über  diese  Wahl
vernehmen  ließ,  war  Gladstones  Artikel  in  dem  Nineteenth  Century,  November
1878:  „Manche  Ausführungen  über  den  Gegenstand,  die  mir  zu  Augen  gekommen
sind,  lassen  viel  zu  wünschen  übrig.  Selbst  in  einigen,  die  von  liberaler  Seite
herrühren,  habe  ich  unhaltbare  Behauptungen  gefunden.  Man  hat  z.  B.  konstatiert, ­
  daß  bei  der  letzten  Wahl  mehr  liberale  als  konservative  Stimmen  gezählt
worden  sind.  Zu  schnell  ist  dann  hieraus  die  Schlußfolgerung  gezogen  worden,
daß  die  Liberalen  selbst  damals  über  die  Mehrheit  der  Wähler,  wenn  auch  nicht
über  die  der  Sitze,  geboten  hätten.  Dies  ist  natürlich  eine  Täuschung;  denn  die
Tory-Partei  hatte  eine  große  Majorität  der  Wahlkreise  inne,  wo  keine  Gegenkandidaten ­
  im  Felde  standen“.  Wahrlich,  man  könnte  schwerlich  ein  glücklicheres ­
  Beispiel  finden,  als  die  Wahl  von  1874,  zu  zeigen,  wie  unter  dem  heutigen ­
  System  die  wirklichen  Absichten  des  Volkes  zum  Ausdruck  kommen.  Der
Verlauf  der  Nachwahlen  bis  1876  beweist  zwingend,  daß  das  Wahlresultat  die
öffentliche  Meinung  wiedergab.
            
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