Full text: Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

M. Neculcea erinnert den Präsidenten an die elektrotech- 
nischen Fragen, in denen der Verein deutscher Elektrotechniker 
bezüglich der Vereinheitlichung der Ausdrücke vorangegangen 
ist, und die fast überall angenommen wurden. Er glaubt, daß es 
auf dem Gebiet des Bergbaues sehr leicht ist, eine Übereinstim- 
mung zu erreichen, aber man stellt auf diesem Gebiet zu den ver- 
schiedensten Zwecken Statistiken auf; es wäre also wichtig, die 
Errichtung nicht eines internationalen Bergbauinstituts ins Auge 
zu fassen, sondern einer zusammengesetzten Kommission, wo man 
neben den rein wissenschaftlichen auch die ökonomischen und 
kommerziellen Gesichtspunkte berücksichtigen würde. Das Wirt- 
schaftskomitee muß sich also über die Entwicklung der Arbeiten 
auf dem laufenden halten. Gleichzeitig bedeutet diese Frage eine 
Antwort an die Internationale Kommission für geistige Zusammen- 
arbeit. 
M. Serruys erklärt, daß er, da er der Internationalen Kom- 
mission angehört, empfiehlt, diese Frage dem Wirtschaftskomitee 
vorzulegen. Die Internationale Kommission für geistige Zusammen- 
arbeit hat diesen wissenschaftlichen Gesichtspunkt für ihre biblio- 
graphische Unterkommission beibehalten wollen. Er bemerkt, daß, 
soweit diese Frage die Statistiken berührt, das Wirtschaftskomitee 
darüber zu entscheiden hat. Er möchte seine Meinung über die 
wissenschaftliche und ökonomische Seite der Frage zurückhalten. 
Der Präsident bemerkt, daß man doppelten Nutzen haben 
könnte, wenn die Internationale Kommission für geistige Zusam- 
menarbeit ihrerseits dieselben Fachleute zu Rate ziehen würde wie 
das Wirtschaftskomitee. Er bittet das Wirtschaftskomitee, diese 
Sache besonders zu prüfen. 
M. Serruys erklärt, daß dieser doppelte Nutzen jetzt zurück- 
gestellt sei; denn die bibliographische Unterkommission hat diese 
Frage nur zurückgehalten, um die Unterlagen, über die sie ver- 
fügt, zu sammeln und sie dem Wirtschaftskomitee mitzuteilen. 
Der Präsident stellt fest, daß das Komitee sich darüber einig 
ist, daß es noch zu früh ist, sich über diese Frage auszusprechen, 
und daß es angebracht wäre, daß jedes Mitglied die Fachleute 
seines Landes zu Rate ziehe. 
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