Full text : Das Hotel- und Gastgewerbe

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DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE

dient. Vorausstellung des Landes ist für die Hotel- und
Fremdenverkehrspropaganda wichtig und eigentlich selbstverständlich.
 Empfehlenswert ist die alphabetische Einordnung
nach Orten, da es bessere Übersicht bietet und leichteres Auffinden
 als die Rubrizierung nach Namen ermöglicht.
Dieses wäre eine Kartei für künftige, also zu werbende Gäste.
Die Adressen dafür kann man sich auf verschiedenen Wegen
verschaffen: durch Adressenbureaus, durch fachliche Adreßbücher,
 durch das regelmäßige Studium von Tages- und Fachzeitschriften
 (Geschäftsanzeigen, Verlobungs-, Vermählungs-,
Geburtsanzeigen usw.) oder durch das Studium der Kurlisten
anderer Badeorte. Geschäftsreisendenhotels könnten sich die
Mitgliederverzeichnisse der Vereine reisender Kaufleute verschaffen,
 die es in allen europäischen Ländern gibt. So kann
allmählich ein interessantes Adressenmaterial zusammengetragen
 und in dieser Kartei fixiert werden. Verwirrung kommt
nie in dieses Material, Nachbearbeitungen können jederzeit vorgenommen
 werden, und inzwischen neu aufgenommene Adressen
geraten nicht zwischen die Nachbearbeitungen, weil der für den
Werbemonat aufgesetzte Reiter (oberer Rand der Karte mit
Monatsangabe) das verhindert. Saisonhotels und Kurorte, bei
denen nur einige Monate für die Werbung in Frage kommen,
mögen die Zahl der Reiter entsprechend verringern.
Hat die erste Aktion Erfolg gehabt, sind Anfragen und Gäste
eingelangt, so gehe man zum Musterbeispiel Nr. 2 über: der
Karteikarte für gewonnene Gäste. Diese gehören nicht mehr in
die erste Kartei, sondern man trage sie in die zweite ein, damit
der Gast durch dauernde Bearbeitung auch zum dauernden
Kunden geworben werde. Eine neue Karte ist hierfür nicht
nötig, man benutze einfach die Rückseite der Kartei 1, die mit
dem Schema der Kartei 2 bereits bedruckt sein kann. Für beide
Kartotheken wäre also auch nur ein Kasten notwendig. Kasten
oder Karton dürfte der Unterbringung in Mappen vorzuziehen
sein, weil es handlicher ist.
Diese zweite Kartei wäre als Grundlage für die Erfolgsstatistik
 beziehungsweise Kontrolle zu verwenden. Für diese
nunmehr einsetzende Statistik kann ebenfalls eine Kartei
angelegt, sie könnte aber auch in einem Buch eingetragen
werden. Herr Fricke sagt, daß sich diese Kartei bei ihm ebenfalls
vorzüglich bewährt habe. Es käme hierfür eventuell das Musterbeispiel
 3 in Frage.
            
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