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Vierundzwanzigstes Kapitel.
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überladen zu machen. Der zerstörende Einfluß, den es auf die Lage
der Lohnarbeiter selbst ausübt, geht uns hier jedoch weniger an
als die durch es bedingte gewaltsame Expropriation des Bauern,
des Handwerkers, kurz aller Bestandteile der kleinen Mittelklasse.
Darüber bestehen keine zwei Meinungen, selbst nicht bei den
bürgerlichen Oekonomen. Verstärkt wird seine exproprilierende
Wirksamkeit noch durch das Protektionssystem [das System des
„Schutzes der nationalen Arbeit“], das einer seiner wesentlichen
Teile ist.
Die auffallende Rolle des Staatsschulden- und modernen
Steuersystems bei der Verwandlung des gesellschaftlichen Reich-
tums in Kapital, der Expropriation selbständiger Produzenten und
der Herunterdrückung der Lohnarbeiter hat manche Schriftsteller,
wie Cobbett, Doubleday und andere verleitet, dort den Grund alles
modernen Volkselends zu suchen.
Das Protektionssystem war ein Kunstmittel, Fabrikanten zu
{abrizieren, unabhängige Arbeiter zu expropriieren, die nationalen
Produktions- und Lebensmittel zu kapitalisieren, den Uebergang
aus der altertümlichen in die moderne Produktionsweise gewaltsam
abzukürzen. Die europäischen Staaten rissen sich um das Patent
dieser Erfindung, und einmal in den Dienst der Plusmacher ein-
getreten, brandschatzten sie zu jenem Behuf nicht nur das eigene
Volk, indirekt durch Schutzzölle, direkt durch Exportprämien usw.
In den abhängigen Nebenlanden wurde alle Industrie gewaltsam
ausgerodet, wie zum Beispiel die irische Wollmanufaktur durch
England. Auf dem europäischen Kontinent ward nach Colberts
Vorgang der Prozeß noch sehr vereinfacht. Das ursprüngliche
Kapital des Industriellen fließt hier zum Teil direkt aus dem Staats-
schatz. „Warum“, ruft Mirabeau, „so weit die Ursache des Manu-
fakturglanzes Sachsens vor dem Siebenjährigen Kriege suchen gehen?
180 Millionen Staatsschulden !‘“?44
Kolonialsystem, Staatsschulden, Steuerwucht, Protektion, Han-
delskriege usw., diese Sprößlinge der eigentlichen Manufaktur-
periode, schwellen riesenhaft während der Kinderperiode der großen
Industrie. Die Geburt der letzteren wird gefeiert durch den großen
herodischen Kinderraub. Wie die königliche Flotte, rekrutieren sich
die Fabriken vermittels des Pressens [der gewaltsamen Werbung].
So abgestumpit Sir F. M. Eden ist gegen die Greuel der Expropriation
des Landvolkes von Grund und Boden seit dem letzten Drittel des
15. Jahrhunderts bis zu seiner Zeit, dem Ende des 18. Jahrhunderts;
So selbstgefällig er gratuliert zu diesem Prozeß, „notwendig“, um
die kapitalistische Agrikultur und „das wahre Verhältnis von Acker-
land und Viehweide herzustellen“, beweist er dagegen nicht dieselbe
ökonomische Einsicht in die Notwendigkeit des Kinderraubes und
244 Mirabeau: „De la Monarchie Prussienne. Londres 1788“, vol. VI,
p. 101.