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Viertes Kapitel.
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Änander ausüben, ist nur die Macht ihrer Waren. Die stoffliche
/erschiedenheit der Waren ist das stoffliche Motiv des Austausches
d macht die Warenbesitzer wechselseitig voneinander abhängig,
ldem keiner von ihnen den Gegenstand seines eigenen Bedürfnisses
nd jeder von ihnen den Gegenstand des Bedürfnisses des andern
X Seiner Hand hält. Außer dieser stofflichen Verschiedenheit ihrer
Jebrauchswerte besteht nur noch ein Unterschied unter den Waren,
ler Unterschied zwischen ihrer Naturalform und ihrer verwandel-
„2 Form, zwischen Ware und Geld. Und so unterscheiden sich die
‚arenbesitzer nur als Verkäufer, Besitzer von Ware, und als Käu-
%, Besitzer von Geld.
{ Gesetzt nun, es sei durch irgendein unerklärliches Privilegium
7m Verkäufer gegeben, die Ware über ihrem Werte zu verkaufen,
Mn 110, wenn sie 100 wert ist, also mit einem nominellen Preis-
wilschlage von 10 pZt. Der Verkäufer kassiert also einen Mehr-
at von 10 ein. Aber nachdem er Verkäufer war, wird er Käufer.
niege Tilter Warenbesitzer begegnet ihm jetzt‘ als Verkäufer und ge-
ka t seinerseits das Privilegium, die Ware 10 pZt. zu teuer zu ver-
10 den. Unser Mann hat als Verkäufer 10 gewonnen, um als Käufer
all ZU verlieren.?** Das Ganze kommt in der Tat darauf hinaus, daß
förk Warenbesitzer ihre Waren einander 10 pZt. über dem Wert
W aufen, was durchaus dasselbe ist, als ob sie die Waren zu ihren
Male verkauften. Ein solcher allgemeiner nomineller Preis-
Wa tlag der Waren bringt dieselbe Wirkung hervor, als ob die
die Awerte zum Beispiel in Silber statt in Gold geschätzt würden.
Sch, Geldnamen, das heißt die Preise der Waren, würden an-
Wellen, aber ihre Wertverhältnisse unverändert bleiben.
die Ynterstellen wir umgekehrt, es sei das Privilegium des Käufers,
öl ären unter ihrem Wert zu kaufen. Hier ist es nicht einmal
Va erinnern, daß der Käufer wieder Verkäufer wird. Er war
käuf äufer, bevor er Käufer ward. Er hat bereits 10 pZt. als Ver-
Wie "io Verloren, bevor er 10 pZt. als Käufer gewinnt.? Alles bleibt
ST beim alten.
Ge] 1 Bildung von Mehrwert und daher die Verwandlung von
York Kapital, kann also weder dadurch erklärt werden, daß die
daß aer die Waren über ihrem Werte verkaufen, noch dadurch,
— © Käufer sie unter ihrem Werte kaufen.?*
Verka 2 Die Erhöhung des nominellen Wertes der Produkte .. . bringt den
7erli ren keinen Vorteil... denn ‚was sie als Verkäufer gewinnen,
Wealth N Im selben Maße als Käufer.“ („The Essential Principles of the
25% Nations etc, London 1797“, p. 66.)
geher? Mh man gezwungen ist, für 18 Livres eine Produktenmenge hin-
8 Live ie eigentlich 24 wert ist, wird man beim Kauf ebenso für jene
(Le Tros SO viel bekommen, wie man sonst mit 24 Livres bezahlen mußte.“
26 e: „De ]’Interet Social.“ Physiocrates, 6d. Daire, Paris 1846, p. 897.)
Händig „Kein Verkäufer kann seine Waren ständig verteuern, ohne ebenso
WS dem Waren der andern Verkäufer teurer bezahlen zu müssen; und
Selben Grunde kann kein Konsument ständig billiger einkaufen. ohne
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