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Fünftes Kapitel.
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Man soll seine Abstinenz bedenken. Er konnte seine 15 Shilling
Verprassen. Statt dessen hat er sie produktiv konsumiert und Garn
daraus gemacht. Aber dafür ist er ja im Besitz von Garn statt von
Gewissensbissen. Er muß beileibe nicht in die Rolle des Schatz-
Yildners zurückfallen, der uns zeigte, was bei der Asketik heraus-
kommt. Außerdem, wo nichts ist, hat der Kaiser sein Recht ver-
loren. Welches immer das Verdienst seiner Entsagung, es ist nichts
da, um sie extra zu zahlen, da der Wert des Produkts, der aus
dem Prozeß herauskommt, nur gleich der Summe der hineingewor-
lenen Warenwerte. Er beruhige sich also dabei, daß Tugend der
Tugend Lohn,/ Statt dessen wird er zudringlich. Das Garn ist ihm
Mnütz, Er hat es für den Verkauf produziert. So verkaufe er es, oder,
doch einfacher, produziere in Zukunft nur Dinge für seinen eigenen
Bedarf, ein Rezept, das ihm bereits sein Hausarzt. MacCulloch als
Probates Mittel gegen die Epidemie der Ueberproduktion verschrieben
hat, Er stellt sich trutzig auf die Hinterbeine. Sollte der Arbeiter mit
seinen eigenen Gliedmaßen in der blauen Luft Arbeitsgebilde schaffen,
Waren produzieren? Gab er ihm nicht den Stoff, womit und worin
ST allein seine Arbeit verleiblichen kann? Da nun der größte Teil
der Gesellschaft aus solchen Habenichtsen besteht, hat er nicht der
Gesellschaft durch seine Produktionsmittel, seine Baumwolle und
Seine Spindel, einen unermeßlichen Dienst erwiesen, nicht dem
Arbeiter selbst, den er obendrein noch mit Lebensmitteln versah?
Und soll er den Dienst nicht berechnen? Hat der Arbeiter ihm
aber Nicht den Gegendienst erwiesen, Baumwolle und Spindel in
Garn zu verwandeln? Außerdem handelt es sich hier nicht um
Dienste,2s Ein Dienst ist nichts als die nützliche Wirkung eines
Gebrauchswertes, sei es der Ware, fei es der Arbeit.!*® Hier aber
Us den Tauschwert. Er zahlte‘ dem Arbeiter den Wert von
Shilling. Der Arbeiter gab ihm ein genaues Aequivalent zurück
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AL ümen, schmücken und putzen ... Wer aber mehr oder
besseres ch al er gibt), das ist Wucher, und heißt, nicht Dienst,
Sondern Schaden gethan seinem Nehesten, als mit stelen und rauben
Seschieht, Es ist nicht alles Dienst und wolgethan dem Nehesten, was
nl heißt, Dienst und wolgethan. Denn eine Ehebrecherin und Ehebrecher
Kun einander großen Dienst und wolgefallen. Ein Reuter thut einem Mord-
Tenner großen reuterdienst, das er im hilfft auff der straßen rauben, Land
d. Leute bevehden. Die Papisten thun den unsern großen Dienst, das sie
dicht alle ertrenken, verbrennen, ermorden, im Gefengniß verfaulen lassen,
Sondern lassen doch etliche leben, und verjagen sie, oder nemen jnen was
nn haben. Der Teufiel thut selber seinen Dienern großen, unermeßlichen
(net, Summa, die Welt ist voll großer, trefflicher, teglicher Dienst
ne Wolthaten.“ (Martin Lulher: „An die Pfarherrn, wider den Wucher
Predigen usw. Wi 540.“ .
B % oh bemerken dern in Dr Kritik der Politischen Oekonomie.
Krim 1859“, 8, 14, unter anderm: „Man begreift, welchen „Dienst“ die
5 tegorie „Dienst“ (service) einer Sorte Oekonomen wie J. B. Say und
Bastiat leisten muß.“