fullscreen : Über die Bedingungen der industriellen Entwicklung Russlands

i5

50  Gouvernements  Rußlands  nach  den  von  O.  A.  Grimm x )  angestellten
  Berechnungen  50  Millionen  Pud  aus,  davon:
Stör  1450000  Pud
Lachs  200000  »
Heringe  7900000  »
Kabeljau  650000  »
Weiße  Fische  (Sterlett,  Zander  usw.)  ca.  40000000  »
Gemäß  der  Veröffentlichung  des  Ministeriums  für  Landwirtschaft: ­
  »Der  Fischfang  in  Rußland  im  Jahre  1900«  waren  die
Marktpreise  der  Fische  im  angegebenen  Jahre:
Stör  etwa  6  Rubel  pro  Pud
Lachs  »  9  »  *  »
Heringe  »2  »  »  »
Weiße  Fische  .  .  »3  »  »  »
Folglich  repräsentiert  der  ganze  Fischfang  einen  Wert  von
147600000  Rubel.
Wir  erhalten  somit  folgende  Resultate:
Forstwirtschaft  ....  178214000  Rubel
Fischerei  147600000  »
Zusammen  325800000  Rubel
Bei  der  Berechnung  der  Bergwerkindustrie  besteht  die  Hauptschwierigkeit ­
  in  der  genauen  Feststellung  der  Produktivität  der
Eisenwerke.  Wegen  Mangel  an  exakten  Zahlen  haben  wir  zur
folgenden  annähernden  Berechnung  Zuflucht  genommen.  Gemäß
der  »Sammlung  der  statistischen  Angaben,  betreffend  die  Bergwerkindustrie ­
  in  Rußland  im  Jahre  1900«,  wurden  in  diesem  Jahre
337 1 75  76/  Pud  Eisenerz  erhalten.  Der  Durchschnittspreis  des
Erzes  pro  Pud  machte  damals  5,1  Kopeken  aus;  der  Gesamtwert
der  Erze  beträgt  somit  17195964  Rubel.  Bei  der  Erzgewinnung
waren  5  1050  Arbeiter  beschäftigt.  Es  arbeiteten  :
Bergwerker  123120  Personen
Hilfsarbeiter  139425  »
Zusammen  262545  Personen
Nach  den  Angaben  von  W.  E.  Warsar 2 )  produziert  jeder
Metallarbeiter  im  Jahre  einen  Wert  von  519,2  Rubel.  Nehmen  wir
diese  Produktivität  auch  für  die  Eisenfabriken  und  Gießereien  an,
so  erhalten  wir  einen  Gesamtertrag  von  136313364  Rubel,  was
■)  Die  Land-  und  Waldwirtschaft  in  Rußland,  1893.
2 )  Statistische  Berichte  betreffend  die  Fabriken  und  Werke  im  Jahre  1900.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.