Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Vierter Abschnitt 
Ackerbauarbeiter (mit Einschluß der Hirten und bei 
Pächtern wohnenden Ackerknechte und Mägde)..... 
Alle in Baumwoll-, Woll-, Worsted-, Flachs-, Hanf-, Seide-, 
Jutefabriken und in der mechanischen Strumpfwirkerei 
und Spitzenfabrikation Beschäftigten............ -.. 
Alle in Kohlen- und Metallbergwerken Beschäftigten... 
In sämtlichen Metallwerken (Hochöfen, Walzwerke usw.) 
und Metallmanufakturen aller Art Beschäftigten..... 396908? „ 
Dienende Klasse.......... 2..00044 12086482® 
Rechnen wir die in allen Textilfabriken Beschäftigten zusammeb 
mit dem Personal der Kohlen- und Metallbergwerke, so erhalte? 
wir 1208442; rechnen wir sie zusammen mit dem Personal aller 
Metallwerke und Metallmanufakturen, so die Gesamtzahl 1 039 60, 
beidemal kleiner als die Zahl der modernen Haussklaven. Welch 
erhebendes Resultat der kapitalistisch angewandten Maschinerie! 
7. Abstoßung und Anziehung von Arbeitern mit Entwicklung des 
Maschinenbetriebes. Krisen der Baumwollindustrie. 
Alle zurechnungsfähigen Repräsentanten der politischen Oek9 
nomie geben zu, daß neue Einführung der Maschinerie pestart!£ 
228 Davon nur 177 596 männlichen Geschlechts über 13 Jahre. 
224 Davon weiblichen Geschlechts 30 501. 
225 Davon männlichen Geschlechts 137447. Ausgeschlossen von de? 
1208 648 alles Personal, das nicht in Privathäusern dient. 
Zusatz zur 2. Ausgabe. Von 1861 bis 1870 hat sich die Zahl männlich? 
Diener beinahe verdoppelt. Sie war angewachsen auf 267 671. Im Jahr 
1847 gab es 2694 Wildhüter (für die aristokratischen Wildgehege), 186 
dagegen 4921. — Die jungen, beim Londoner kleinen Spießbürger dienend® 
Mädchen heißen in der Volkssprache „little slaveys‘“, kleine Sklaven. [P 
Marx” Handexemplar der 1. Auflage findet sich folgendes Zitat aus de? 
„Evening Star“ vom 11. September 1868 eingetragen: „Die Art, wie ganz jung‘ 
Dienstmädchen überarbeitet werden, ist eine Schande für ihre Herrinn®& 
Zufällig kenne ich viele dieser „Sklavinnen‘“, wie manche Leute sie nenne 
und ich bemitleide sie von ganzem Herzen. Sie müssen zeitlich ‚aufsteb® 
und bis in die Nacht hinein aufbleiben. Sie schlafen in Kellerräumen ® 
Ungeziefer oder in kalten Dachkammern mit den Ratten zusammen. Sie 
jeben von Abfällen. Sie werden gescholten und beschimpft, von rohe 
Haussöhnen verfolgt und von 4 oder 5 Kindern gequält; sie werden 9 
Regen nach Bier geschickt, manchmal von ihrer erzürnten Herrin ge 
schlagen; wochenlang wird ihnen nicht erlaubt, die Kirche zu besuche?” 
zie werden elend bezahlt, und werden sie krank, so schickt man sie ZU de 
Ihrigen, wenn sie welche haben, sonst nach dem Spital oder ins Arme 
haus. Kein Wunder, daß sie vor anständiger Arbeit geradezu Ekel U” { 
Abscheu bekommen und sich entschließen, „zum Teufel zu gehen“, und rn 
sie, diese armen kleinen Sklavinnen, das auch mit Vorliebe tun. Wie hal 
ich sie weinen gesehen, wenn sie mir von ihren Leiden, den Schlägen, de j 
Hunger, der Kälte erzählten, wie sie aus ihrem „Platz“ gejagt wurde? 
sobald sie krank wurden, wie sie dann vom Verkauf ihrer Kleider Jebt®% 
und wie sie schließlich, wenn alles dahin war, in den Schmutz sanken be 
seither immer tiefer sinken. Und leider gibt es nur wenige, die Mitle 
mit ihnen haben.“ K.] 
1 098 261 Persone
	        
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