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Üreizehntes Kapitel.
415
Maschine, wie beim Schuh-, Korsett-, Hutmachen usw., ohnehin enge
ind überfüllte Werkstätten heimsucht, vermehrt sie die gesundheits-
Mdrigen Einflüsse. „Die Wirkung“, sagt Kommissär Lord, „beim
%ntritt in niedrige Arbeitslokale, wo 30 bis 40 Maschinenarbeiter
Usammenwirken, ist unerträglich. .. . Die Hitze, teilweise den
Jasöfen zur Wärmung der Bügeleisen geschuldet, ist schrecklich.
«. Selbst wenn in solchen Lokalen sogenannte mäßige Arbeits-
stunden, das heißt von 8 Uhr morgens bis 6 Uhr abends, vor-
terrschen, fallen dennoch jeden Tag 3 oder 4 Personen regelmäßig
% Ohnmacht.“ 268
Die Umwälzung der gesellschaftlichen Betriebsweise, dies not-
Wendige Produkt der Umwandlung des Produktionsmitiels, vollzieht
Sich in einem bunten Wirrwarr von Uebergangsformen. Sie wech-
;eln mit dem Umfang, worin, und der Zeitlänge, während welcher
die Nähmaschine den einen oder andern Industriezweig bereits er-
Sifflen hat; mit der vorgefundenen Lage der Arbeiter, dem Ueber-
5ewicht des Manufaktur-, Handwerks- oder Hausbetriebes, dem
Mietpreis der Arbeitslokale usw.?* In der Putzmacherei zum Bei-
piel, wo die Arbeit meist schon organisiert war, hauptsächlich durch
Änfache Kooperation, bildet die Nähmaschine zunächst nur einen
deuen Faktor des Manufakturbetriebes. In der Schneiderei, Hemden-
Yacherei, Schusterei usw. durchkreuzen sich alle Formen. Hier
Igentlicher Fabrikbetrieb. Dort erhalten Zwischenanwender das
Xohmaterial vom Oberkapitalisten und gruppieren in „Kammern“
er „Dachstuben“ 10 bis 50 und mehr Lohnarbeiter um Näh-
Maschinen. Endlich, wie bei aller Maschinerie, die kein geglieder-
©8 System bildet und im Zwergformat anwendbar ist, benutzen
Handwerker oder Hausarbeiter, mit eigener Familie oder Zuziehung
Weniger fremder Arbeiter, auch ihnen selbst gehörige Näh-
Naschinen.?° Tatsächlich überwiegt jetzt in England das System,
daß der Kapitalist eine größere Maschinenanzahl in seinen Baulich-
SSiten konzentriert und dann das Maschinenprodukt zur weiteren
Srarbeitung unter die Armee der Hausarbeiter verteilt.”
7 Die Buntheit der Uebergangsformen versteckt jedoch nicht die
zadenz zur Verwandlung in eigentlichen Fabrikbetrieb. Diese
©üdenz wird genährt durch den Charakter der Nähmaschine selbst,
N dog Ohildreu’s Employment Commission. ü op ne P SAVE
D. 76 , p. 84, n. 124, p. LXXIIT, n. 441, p. 66, n. 6, p. 84, n. 120, p. (6, N. 09,
Sn 69, p. LXXIL, n. 483. . . .
N Jet „Der Mietpreis der Arbeitslokale scheint das Element zu sein, das
lahe Zter Linie die Grenze bestimmt. Gerade in der Hauptstadt wurde
am N das System, Arbeit an kleine Unternehmer und Familien auszugeben,
(Eben eSten beibehalten, und dort kehrte man am ehesten dazu zurück.“
Schanda, S. 83, N. 123.) Der Schlußsatz bezieht sich ausschließlich auf
Sterei.
der de In der Handschuhmacherei usw., wo die Lage der Arbeiter von
iz Paupers kaum unterscheidbar, kommt dies nicht vor.
„Children’s Employment Commission. 2nd Report 1864“, p. 2, n. 122.