Full text: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Merzehntes Kapitel. 
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Tage nach dem Ursprung des Mehrwertes zu tief zu ergründen. 
Tas aber sagen, wenn ein halbes Jahrhundert nach Ricardo Herr 
Ohn Stuart Mill würdevoll seine Ueberlegenheit über die Merkan- 
Listen konstatiert, indem er die faulen Ausflüchte der ersten Ver- 
ächer Ricardos schlecht wiederholt? 
Mill sagt: „Die Ursache des Profits ist die, daß die Arbeit mehr 
"oduziert, als für ihren Unterhalt erforderlich ist.“ Soweit nichts 
I die alte Leier; aber Mill will auch Eigenes hinzutun: „Oder 
ders ausgedrückt: der Grund, weshalb das Kapital einen Profit 
‘fert, ist der, daß Nahrung, Kleider, Rohstoffe und Arbeitsmittel 
Angere Zeit dauern, als zu ihrer Produktion erforderlich ist.“ Mill 
sTWechselt hier die Dauer der Arbeitszeit mit der Dauer ihrer 
dukte, Nach dieser Ansicht würde ein Bäcker, dessen Produkte 
Wr 1 Tag dauern, aus seinen Lohnarbeitern nie denselben Profit 
"chen können wie ein Maschinenbauer, dessen Produkte 20 Jahre 
nt länger dauern. Allerdings, wenn die Vogelnester nicht längere 
jr Vorhielten, als zu ihrem Bau erforderlich, so würden die Vögel 
© ohne Nester behelfen müssen. 
& Diese Grundwahrheit einmal festgestellt, stellt Mill seine Ueber- 
de übeit über die Merkantilisten fest: „Wir sehen also, daß der 
nt entsteht, nicht aus dem Zwischenfall des Austausches, sondern 
4 der Produktivkraft der Arbeit; der Gesamtprofit eines Landes 
ob Imer bestimmt durch die Produktivkraft der Arbeit, gleichviel, 
x Ygendein Austausch stattfindet oder nicht. Bestände keine Tei- 
ns der Beschäftigungen, so gäbe es weder Kauf noch Verkauf, aber 
w noch Profit.“ Hier sind also Austausch, Kauf und Verkauf, 
dran gemeinen Bedingungen der kapitalistischen Produktion, ein 
IS Zwischenfall, und es gibt immer noch Profit ohne Kauf und 
“kauf der Arbeitskraft! 
% Weiter: „Produziert die Gesamtheit der Arbeiter eines Landes 
yaf Zt. über ihre Lohnsumme, so werden die Profite 20 pZt. sein, 
Sn. äuch immer der Stand der Warenpreise.“ — Dies ist einerseits 
Ver äußerst gelungene Tautologie, denn wenn Arbeiter einen Mehr- 
die von 20 pZt. für ihre Kapitalisten produzieren, so werden sich 
An ar Tofite zum Gesamtlohn der Arbeiter verhalten wie 20: 100. 
den« seits ist es absolut falsch, daß die Profite „20 pZt. sein wer- 
Auf gı Sie müssen immer kleiner sein, weil Profite berechnet werden 
hab die Gesamtsumme des vorgeschossenen Kapitals. Der Kapitalist 
Ser zum Beispiel 500 Pfd. Sterl. vorgeschossen, davon 400 Pfd. 
Rate’ in Produktionsmitteln, 100 :Pfd. Sterl. in Arbeitslohn. Die 
Prog des Mehrwertes sei, wie angenommen, 20 pZt., so wird die 
lrate sein wie 20 :500, das heißt 4 pZt. und nicht 20 pZt. 
Din Mill fährt fort: „Ich setze überall den gegenwärtigen Stand der 
Wo Voraus, der bis auf wenige Ausnahmen überall herrscht, 
daß äpitalisten und Arbeiter verschiedene Klassen bilden, das heißt 
beine AST Kapitalist alle Vorschüsse macht, die Bezahlung des Ar- 
IS einbegriffen.“ Mill nimmt wohl an, „es ist nicht absolut
	        
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