aiLSíresclilossen, dass keine fremde Leistun«’ als der
eigenen oleieIiarti<r anerkannt wird, so rediizirt sich
die Lehens^'cnnsskiirve auf die einzige Ordinate Oh^
die in der eben hesjn’oelienen Weise bestiniint wird.
Hetraebten wir nun ein Individuum, welches ein
bestimmtes ( Ibjekt A tiir tremde Rechnung, also über
Hestellun^ seitens eines Anderen, berstellen soll. Ein
solcher Unternehmer erscheint, wenn er die Bestellung
annimmt, als Verkäufer, und seine auf das Objekt
A bezogene Lebenso-enusskurve gleicht jener h<j (Ei^.
()2 b). OJ) bezeichnet nun die ohne Herstellung des
( )bjektes A erreichbare Betriedi^un^, die also viel
leicht dadurch erzielt wird, dass der Unternehmer
mit seinen \\ erksvorriebtun^en und seinem Personale
ein anderes, ähnliches Objekt berstellt, sei es, auf Be
stellung' eines Dritten, sei es, auf Spekulation in Er-
wartuncr eines höheren, künftigen Preises tfit oder
etwa für den eigenen Gebrauch. Die Ordinate q(f
bezeichnet da^e^en den mit der Herstellung des Ob
jektes A verbundenen Lebensgenuss, d. i. jene Befrie-
di<»un^', welche erreicht werden würde, wenn das
Objekt A ohne Entgelt ber^estellt werden müsste.
Zur Feststellung- dieses Lebens^fenusses müssen zwar
die Preise aller anderen Artikel ^e^eben sein; doch
bedarf es keiner Kenntniss, sei es, eines ^e^enwäi-ti^en.
sei es, eines künftigen Preises von yl; da^e^en muss
die bedunirene Vollendun^sfrist bekannt sein, da
dieselbe, wie schon erwähnt, zu den wesentlichen
Eigenschaften eines erst berzustellenden Objektes ge
hört. Ist eine bloss einjährige oder eine noch kürzere
Aaspitz u. Lieben. Untcrsiicb. üb. <1. Theorie d. Preises. 23