neuen Kapitals im Betrage von 1,4 Milliarden Dollar
vor, Morgan hatte alle Probleme mit einer Schnelligkeit
und Genauigkeit gelöst, die jeden, der mit ihm
in Berührung kam, in Erstaunen setzte. Seine konstruktive
Kraft zeigte sich hier besser als je in seiner
sanzen Laufbahn, wobei man sich vor Augen halten
muß, daß er mit einem industriellen Reorganisationsplan
noch nie etwas zu tun gehabt hatte. Er zweifelte
nicht, daß das Publikum die auf den Markt geworfenen
Anteile der neuen Gesellschaft aufnehmen
würde, wenn die Anteilbesitzer der Einzelgesellschaften
mit der Art der Ablösung ihres Kapitals durch
die Dachgesellschaft einverstanden waren. Hierin behielt
er recht, Der Dollarmilliardentrust wurde bei
seiner Ankündigung ein industrielles Weltwunder genannt,
aber ein noch größeres Wunder war es, wie
schnell der amerikanische Markt die angebotenen Anteile
aufnahm.
Der Plan sah die Organisation einer neuen Gesellschaft
mit einem Aktienkapital von insgesamt rund
890 Millionen Dollar und einer Verschuldung von insgesamt
300 Millionen Dollar vor. Der größte Teil der
Aktien der Dachgesellschaft sollte gegen die Aktien
ler Einzelgesellschaften ausgetauscht werden. Diese
waren: die Carnegie Company, die Federal Steel
Company, die National Tube Company, die National
Steel Company, die American Steel Company, die
American Steel Hoop Company, die American Tin
Plate Company, die American Steel & Wire Company,
die American Bridge Company, die Shelby Steel Tube
Sompany und die Lake Superior Mines.
Morgan betrachtete es als wesentlich, daß praktisch
die gesamten Aktien der Einzelgesellschaften
von der neuen United States Steel Corporation übernommen
werden sollten, und die Aktionäre dieser Gea
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