Full text: John Pierpont Morgan, der Weltbankier

Eisenerz 31,7 Millionen Tonnen, 
Kohle , 7,0 Millionen Tonnen, 
Koks , 17,4 Millionen Tonnen, 
Zement . . 7,0 Millionen Faß, 
Roheisen . . . , 17,6 Millionen Tonnen, 
Halbfabrikate . . . 20,2 Millionen Tonnen, 
Stahl-Fertigfabrikate 15,0 Millionen Tonnen, 
Wert des Absatzes. 1.6 Milliarden Dollar. 
Mit ähnlichen Ziffern konnte natürlich der Muni- 
tionstrust unter der Führung der Bethlehemwerke 
aufwarten. 
Es kann hier vielleicht gleich die Entwicklung des 
Stahltrusts in der Nachkriegszeit kurz gekennzeichnet 
werden. Unter der Depression der Nachkriegsjahre 
hatte natürlich auch die United States Steel Cor- 
poration erheblich zu leiden. So wurde zum Beispiel 
im April 1926 berichtet, die augenblicklich laufenden 
Aufträge gewährleisteten dem Stahltrust nur etwa 
55% Auswertung seiner Leistungsfähigkeit von 28 500 
Tonnen täglich. Diese schlechte Lage der ameri- 
kanischen Eisenindustrie — für die die Verhältnisse 
bei der United States Steel ohne weiteres als Schlüssel 
genommen werden können — machten sich bekannt- 
lich in den hohen Einfuhrzöllen und in der Furcht vor 
dem Dumping europäischer Eisen- und Stahlwaren auf 
dem amerikanischen Markt bemerkbar. 
Eine bessere Entwicklung des Stahltrusts wollte 
Morgan anscheinend durch Verflechtung oder Inter- 
essengemeinschaft mit der Automobilindustrie herbei- 
führen, die ja in der Nachkriegszeit in den Vereinigten 
Staaten eine beispiellose Entwicklung erfahren hat. 
Eingeleitet wurde dieser Feldzug dadurch, daß er im 
Frühjahr 1927 ein größeres Paket Vorzugsaktien (man 
spricht von 25 Millionen) der General Motors Company, 
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