Contents : Bilanztechnik und Bilanzkritik

Bilanzen  gemeinwirtschaftlicher  Betriebe.

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(Konsumvereine).

Passiva

A.  Verbindlichkeiten
(mit  Ausnahme  der  Grundstückschulden)

M.  3)

1.  Spareinlagen
2.  Darlehen
3.  Barkautionen
4.  Warenschulden
5.  Unbezahlte  Unkosten
6.  Geschäftsguthaben  ausgeschiedener  Mitglieder  ..
7.  Nettoüberschuß  -

Jl  5103,06
„  4  000,-„
  2  000,—
„  440,30
„  130,—
„  804,30

„  20  335,66  32  813  32

B.  Grundstücks  schulden,  eigene  Betriebsmittel  usfv.
1.  Hypothekenschulden
2.  Unkündbare  Hausanteile
3.  Geschäftsguthaben  verbleibender  Mitglieder
4.  Reservefonds
5.  Sonderrücklage
6.  Rücklage  für  Bauten
7.  Unterstützungsgelder  für  Angestellte
8.  In  Wertpapieren  bestellte  Kautionen

8  000
13  520

19  210  25

6  000
1  000-83

  693)57

der  allgemeinen  Staats-  und  Gemeinderechnung  häufig  nicht
möglich.  Deshalb  können  nach  §  42  HGB.  die  Handelsbetriebe
der  genannten  juristischen  Personen  des  öffentlichen  Rechts  die
Rechnungsabschlüsse  in  einer  von  den  Vorschriften  der  §§39—41
abweichenden  Weise  vornehmen;  doch  besteht  auch  für  sie  die
Pflicht  des  Bücherführens.
Die  Kameralistik  x ):  Der  Zweck  einer  Erwerbswirtschaft  ist,
das  in  der  Unternehmung  angelegte  Kapital  zu  vermehren,  einen
Wirtschaftserfolg  in  der  Form  der  Zunahme  des  eigenen  Kapitals,
d.  h.  also  Reingewinn  zu  erzielen,  über  den  Kapitalverbrauch
der  Unternehmung  hinaus  Kapital  zu  produzieren.
Die  Mindestleistung  einer  Aufwandswirtschaft  besteht  darin,
für  die  Ausgaben  Deckung  zu  beschaffen  und  etwaige  Mehrein-Werner,

  Kameralistische  oder  kaufm.  Buchführung,  namentlich  für
staatliche  oder  städtische  werbende  Betriebe.  Leipzig  1915;  dann:  Etat-,
Kassen-  und  Berechnungsvorschriften  der  Bergbauverwaltung.  Berlin  1905
(Springer).  Leüner,  Verwaltung  und  kaufm-  Buchführung  in  der  Ztschr.
f  Handelswissenscbaft,  1918.
            
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