den berüchtigten 48 Millionen der Baltimore & Ohio,
die nur in den Büchern ein papierenes Leben führten.
Sie bestanden aus der Einnahme minus die Dividenden,
und wenn man die Abschreibungen berücksichtigte
und die Irrtümer in der Buchführung richtigstellte.
blieb sehr wenig von ihnen übrig.
Aber in Neuengland gab es Aktionäre, die sich
nicht alles gefallen ließen. Auf der Jahresversammlung
der Fitchburg-Eisenbahngesellschaft brachten sie einstimmig
einen Entschluß durch, der den Direktor anwies,
monatliche Aufstellungen über die Bruttoeinnahmen,
regelmäßige vierteljährliche Ausweise über
die Bruttoeinnahmen, die Betriebskosten, die Reineinnahmen
und das Verhältnis der laufenden Ausgaben
und des Zinsendienstes zu veröffentlichen — ein
sehr praktischer und weiser Schritt. Die Fitchburg
war eine der Gesellschaften, die sich noch an die altmodische
Sitte hielten, daß ihre Beamten den Aktionären
bei der Jahresversammlung persönlich gegenübertraten.
Die Illinois Central und die Chicago, Burlington
& Quincy mußten ihre Direktoren von den
Aktionären in aller Öffentlichkeit angreifen lassen.
Manchmal war das plötzliche Interesse an bisher
arg vernachlässigten Dingen segensreich, manchmal
aber auch nicht. Im großen und ganzen blieb die
riesenhafte, weit verbreitete Eisenbahnindustrie mit
ihrer Masse von schwierigen Verhältnissen, ihren
öffentlichen oder geheimen, aber jedesmal unübersichtlichen
Einzelheiten ein Feld, auf dem Riesenskandale
blühten, und ein Gegenstand großer Besorgnis.
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