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folgende Zahlen, die nach den Erfahrungen in Dänemark aus den
Jahren 1911—15 und 1916—20 die durchschnittliche Verteilung von
1200 Fällen auf die 12 Monate angeben, eine recht gute Vorstellung
von der periodischen Bewegung in diesen Zahlen: ;
Verteilung auf Monate von 1200
Eheschließungen | Geburten | Sterbefällen
1911—15 1916—20 1911—15 1916—20 ı 1911—15 1916—20
Januar. ...
Februar. . . .
März. . ..
Aprül. ...
Mai ...
Juni...
Juli...
August . .
September .
Oktober. .
November .
Dezember. .
X
wW
An I)
172 105
; un 11 106
Zusammen | 1200 1200 | 1200 1200 | 1200 1200
Die Eheschließungen weisen im Laufe des Jahres zwei deutliche
Höhe- und Tiefpunkte auf; eine ähnliche, allerdings viel schwächere
Bewegung finden wir bei den Geburten wieder. Auch für die
Sterbefälle zeigen die Zahlen eine sehr deutliche Bewegung, jedoch
aur ein Maximum und ein Minimum im Laufe des Jahres.
Bei der Berechnung dieser Zahlen ist die verschiedene Länge
der Monate berücksichtigt worden, indem die Zahlen so umgerechnet
sind, daß sie für Monate mit der gleichen Anzahl von Tagen gelten;
dagegen ist nicht der Einfluß berücksichtigt, den teils die wachsende
Volkszahl, teils die Veränderungen in den relativen Frequenzen der
betrachteten Begebenheiten im Laufe der zwei Jahrfünfte gehabt
haben mögen; d. h., man hat die im Gegensatz zu den periodischen
Bewegungen sogenannte sekulare Bewegung unberücksichtigt gelassen.
Für Eheschließungen, Geburten und Sterbefälle ist dieser
Einfluß in der Regel jedoch so klein, daß man ihn nur ausnahmsweise
zu betrachten braucht. Bei anderen Beobachtungen, namentlich
solchen, die in der Wirtschaftsstatistik vorkommen, kann man
jedoch oft neben den periodischen Bewegungen eine sehr deutliche
sekulare Bewegung beobachten. In den ausgeprägtesten Fällen gibt
Sich diese Bewegung dadurch zu erkennen, daß sämtliche Zahlen
einer Periode größer oder kleiner sind als die entsprechenden Zahlen
ler vorhergehenden Periode. Oft ist die Bewegung jedoch nur inner-