Full text: Grundzüge der Theorie der Statistik

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also insgesamt 1239 Ehen in der Muttergeneration, welche Anzahl 
den 1000 Ehen der Tochtergeneration entspricht und sich nach 
obigen Ausführungen nach der Kinderzahl, wie folgt, verteilt: 
— Z——— 
) Kinder 
Kind 
Zinder 
Khen 
Zahl der 
Ti nder 
736 
"ipde- 
Zusammen | 
Zahl der 
Kinder 
Ehen 
b54 
520 
275 
264 
130 
28 
15 
16 
| 6111 
1239 
Wird aus dieser Verteilung die gesamte Kinderzahl der Mutter- 
generation berechnet, so ergibt sich, wie angeführt, 6111, also durch- 
schnittlich 4,9 Kinder pro Ehe, welche Zahl dem Durchschnitt von 
4,3 der Tochtergeneration erheblich viel näher liegt. Aber auch 
diese Zahlen können nicht als homogen betrachtet werden. Da jeder 
Ehe der Muttergeneration nur eine Tochter entnommen wurde, 
müssen in der Tochtergeneration verhältnismäßig wenige Frauen 
sein, die von großer Kinderzahl abstammen. Betrachtet man sämt- 
liche 6111 Kinder, die in den 1239 Ehen der Muttergeneration ge- 
zeugt werden, dann läßt sich mittels der Methode der erwarteten 
Anzahl finden, wieviele Kinder erwartungsgemäß auf diese 6111 
wieder entfallen werden, indem man nach den oben gefundenen Re- 
sultaten voraussetzt, daß Personen ohne Geschwister durchschnittlich 
3,2 Kinder, Personen aus Ehen mit 2 Kindern durchschnittlich 
3,5 Kinder bekommen, und so fort. 
Die gesuchte Anzahl wird also 
106 - 3,2 + 152 - 3,5 + 342 - 3,7 + 564 -4,0 +...... 
woraus sich eine Kinderzahl von insgesamt 28102 oder durch- 
schnittlich 4,6 Kinder für jede der 6111 Personen ergibt. Der Unter- 
schied ist also noch kleiner und wesentlich geringer als beim ersten 
Augenschein geworden. 
Unter der Voraussetzung, daß jede Tochter, ohne Rücksicht auf 
lie Zahl ihrer Geschwister, durchschnittlich 4,3 Kinder (dies ist der 
Durchschnitt für sämtliche 1000 Töchter) bekäme, würde man zum 
Vergleich mit der faktischen Anzahl folgende erwartete Anzahl be- 
kommen:
	        
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