von geringerer Bedeutung. Die weiblichen Selbständigen, :in
denen auch die Heimarbeiterinnen und Haus-
gewerbetreibenden enthalten sind, haben zwar noch
eine. absolute Zunahme von rund 100000 Personen, aber nur
noch eine prozentuale von ungefähr 10 zu verzeichnen, wäh-
rend die weiblichen Hausan gestellten sogar um fast
90000 = 6 Proz. abgenommen haben. Die weiblichen Be-
amten fallen prozentual nicht ins Gewicht.
Die Frau im Wirtschaftsleben.
Angestellte
Hausan- | Beam- . Selb-
gestellte | tinnen Mithelfende ständige
Arbeiterinnen
OWL ——.
m
Tram. Fe" vl
0 10 20 30 40 50 0 70 80 90 100%
Betrachten wir die drei in der Uebersicht genannten so-
zialen Schichten, so fallen zunächst die mithelfenden
Familienangeh örigen auf. Von der rund 3 Millionen
betragenden Zunahme weiblicher Erwerbstätiger entfallen mehr
als 1'/s Millionen auf sie, und zwar kommt eine Million davon
auf die Landwirtschaft. Hier haben die billiger arbeitenden
Familienangehörigen fremde Arbeitskräfte ersetzt. Doch ist
gerade in diesem Falle ‚die statistische Erfassung 1925 wahr-
scheinlich genauer als in den früheren Jahren, so daß die
Zunahme hier zum Teil nur eine scheinbare ist.
Viel bedeutsamer ist die Tatsache, daß die weiblichen
Angestellten eine um 145000 Personen stärkere Zu-
nahme aufweisen als die Arbeiterinnen. Während die weib-
lichen Erwerbstätigen insgesamt um ein Drittel, die Arbeite-
rinnen. nur um ein Viertel, die mithelfenden Familienange-
hörigen um die Hälfte angewachsen sind, sind die weiblichen
Angestellten auf das 3%fache des Standes von 1907 gestiegen.
Nunmehr schieden wir infolge der besonderen Verhältnisse,
die für die Landwirtschaft gelten, die von ihr aufgenommenen
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