fullscreen : Oekonomik der Transformationsperiode

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5.  Kapitel

Stadt  und  Cand
im  Prozeß  der  gesellscßaftlicßen
Tran  sform  ation.
1.  Der  Prozeß  der  negativen  erweiterten  Reproduktion  und  die
Candwirtscßaft.  2.  Die  Produktionsverhältnisse  und  die  Candwiriscöaft.
  3.  Staatskapitalismus  und  Cand  Wirts  cQ  aft.  4.  Zusammenbruch ­
  des  kapitalistischen  Systems,  Stadt  und  Cand.
5.  Voraussetzungen  des  Sozialismus  in  der  Candwirtscßaft  und
allgemeine  Prinzipien  des  sozialistischen  Aufbaus.
„Die  Grundlage  aller  entwickelten  und  durch  Warenaustausch ­
  vermittelten  Teilung  der  Arbeit  ist  die  Scheidung  von
Stadt  und  Land.  Man  kann  sagen,  daß  die  ganze  ökonomische
Geschichte  der  Gesellschaft  sich  in  der  Bewegung  dieses  Gegensatzes ­
  zusammenfaßt.“*)
Diese  Marxsche  Charakteristik  muß  in  der  Ucbergangszeit
mehr  denn  je  berücksichtigt  werden.  Denn  wenn  in  der  „normalen“ ­
  Periode  der  kapitalistischen  Entwicklung,  d,  h,  bei  einer
im  voraus  gegebenen  relativen  Proportionalität  zwischen  „Stadt“
und  „Land",  insofern  hier  die  Rede  ist  von  der  Verteilung  der
gesellschaftlichen  Produktivkräfte,  die  für  das  Gleichgewicht
dieses  Systems  notwendig  ist,  —  wenn  in  dieser  Periode  der
Produktionsprozeß  in  seiner  abstrakten  Form,  als  Prozeß  der
Produktion  von  Wert  und  Mehrwert,  betrachtet  werden  kann,  so
genügt  dies  jetzt  nicht  mehr.
Der  naturaldingliche  Standpunkt  gewinnt  eine  entscheidende
Bedeutung,  und  damit  wird  von  ausschließlicher  Wichtigkeit  auch
die  Teilung  der  gesellschaftlichen  Produktion  in  verschiedene
*)  Karl  Marx:  „Das  Kapital",  Band  I,  Volksausgabe,  S,  299.
            
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