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BEURTEILUNG DER UNTERSUCHUNGSERGEBNISSE
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Senn en Ar
Handelsware
wenn die Untersuchung zu dem Ergebnis kam, daß in allen
Betrieben der Umsatz in Frischfisch etwa die. Hälfte des
Zesamtumsatzes auf sich vereinigte, so wird daraus deut-
Lich, daß der Binnengroßhandel mit den Absatzmöglichkeiten
in dieser Warenart steht und Fällt. Seine Entwicklungsmög
lichkeiten als Fachhandel sind damit ebenso eng begrenzt.
Wenn sich aber aus der Untersuchung der vorgeordneten
Stufen der Fischwirtschaft ergibt, daß es sinnvoll ist,
jen Absatz von haltbar gemachten Fischprodukten (Tiefge-
°rierware und Kochfischkonserven) zu fördern und zu stei
zern, ergibt sich gleichzeitig die Frage, inwieweit der
ainnenfischgroßhandel als reiner Fachgroßhandel auf die
Hauer noch Existenzmöglichkeiten haben kann.
Die Beantwortung dieser Frage muß sowohl die andersartigen
\bsatzbedingungen für haltbare Fischprodukte im Gegensatz
zu dem schnell verderblichen Frischfisch berücksichtigen,
als auch auf die besonderen volkswirtschaftlichen Aufga-
sen des Croßhandels eingehen. Die Feststellung, daß mengern
näßig etwa zwei Drittel des Frischfisch-Umsatzes und etwä
45 % des Gesamtumsatzes über den Binnenfachgroßhandel ab-
fließen, macht die Stellung und bisherige Bedeutung des
?achgroßhandels eindeutig klar. Seine Stärke liegt vor
allem in der Verteilung des Fisches auf eine große Zahl
„äufig stark verstreußer Einzelhändler mit verhältnisS-
näßig kleinen Einzelumsätzen.
Diese Behauptung wird erhärtet durch das Ergebnis einer
Umfrage des Gesamtverbandes des binnenländischen Fisch-
zroßhandels, die als Mittel der Antworten von 45 Betrieber