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Einleitung.
“) Hefter, 1. c. Bd. III, S. 51.
928151 Doppelzentner.) Ich schließe mich aus diesen Oründen
vollkommen der Ansicht Hefters an, welcher in seiner „Tech
nologie der Öle und Fette“ schreibt 11 ): „Die heimische Landwirt
schaft vermag also keinesfalls den notwendigen Bedarf an Butter
und Speisefett zu decken, und es muß vom volkswirtschaftlichen
Standpunkt aus mit Freude begrüßt werden, wenn gleich nähr
kräftige und verdauliche, dabei aber billigere Ersatzstoffe für
Naturbutter und Schweinefett im Inlande erzeugt werden. Die
immer neuen Belastungen, die man der Margarine- und Speise
fettindustrie aufzuerlegen bestrebt ist, müssen daher als ver
kehrte Maßregeln bezeichnet werden, ebenso wie eine gewisse
passive Resistenz, die man dieser Industrie vielfach entgegen
bringt (es sei nur daran erinnert, daß Kunstbutter nicht ohne
weiteres mit Eilzügen verfrachtet wird wie z. B. Naturbutter),
unangebracht ist.“
Außer als Genußmittel finden die Öle Verwendung zu tech
nischen Zwecken und als Rohstoffe anderer Industrien. Tech
nischen Zwecken in rohem und raffiniertem Zustande dient in
erster Linie das Rüböl. Während der größeren Hälfte des
vorigen Jahrhunderts war das Rüböl das am meisten in Deutsch
land hergestellte Öl, und zwar fand es zum allergrößten Teile
Verwendung als Brennöl und Schmieröl. Mit dem Aufkommen
der Petroleum-, Gas- und elektrischen Beleuchtung und der
Einführung der billigen Mineral-Schmieröle hat das Rüböl diese
Vormachtstellung verloren. Als Brennöl findet es heute nur
noch sehr beschränkte Verwendung, hauptsächlich im Bergbau
als Grubenlicht, im Eisenbahnbetrieb als Signallicht und zur Be
leuchtung der Eisenbahnwagen, in den katholischen Kirchen als
„ewiges Licht“ und im Haushalt als Nachtlicht. Als Schmieröl
hat das Rüböl von seinem Konkurrenten, dem Mineralöl, nicht
so vollständig verdrängt werden können; es hängt dies damit zu
sammen, daß dem Rüböl und auch den anderen als Schmierölen
benutzten pflanzlichen Ölen bestimmte Eigenschaften (vor allem
ist hier die Eigenschaft der Pflanzenöle zu nennen, bei wachsen
den Temperaturen ihre Viskosität nicht in gleichem Maße wie
die Mineralöle zu verlieren) eigen sind, die sie als Schmieröle
besonders geeignet machen. Infolge des großen Preisunter
schiedes zwischen Pflanzen- und Mineralschmieröl ist aber auch