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Anhang zum XII. Kapitel.
es deponiert wird, wohingegen Schecks im allgemeinen nur einmal zirku
lieren. Besonders ist die Zahl für das Jahr 1896 wegen der ungewöhnlichen
Beträge der am 1. Juli deponierten Schecks zu niedrig. In der Tat stellte
Kinley die Untersuchungen für das Jahr 1909 hauptsächlich deswegen an,
weil die Zahlen für 1896 nach dieser Richtung kritisiert wurden. Selbst
redend wollte er mit den Zahlen der Depositen nicht die genauen Verhält
nisse der Scheck- und Geldgeschäfte angeben. Er erkannte die Tatsache,
daß dieselben ein zu niedriges Verhältnis für Geld und ein zu hohes für
Schecks darstellen würden. Er war davon überzeugt, daß für die Scheck
transaktionen im Jahre 1896 75 Prozent 1 ) und im Jahre 1909 88 Prozent
ein sicheres Minimum seien, wobei er 25 Prozent und 12 Prozent als siche
res Maximum für den Geldumlauf annahm. Kinleys Absicht scheint zu sein,
lieber sichere Höchstziffern aufzustellen, als genaue Schätzungen zu wagen.
Wenn wir die Zahlen Kinleys in eine Tabelle bringen, so gestalten sich die in
Prozenten aller Transaktionen ausgedrückten Geldgeschäfte folgendermaßen:
(1)
(2)
(3)
(4)
(5)
Maximum
Minimum (wie
Mittel der beiden
Gegenwärtige
Schätzung
Jahr
(Kinleys
Schätzung)
durch Depositen
angezeigt)
vorhergehenden
Prozentsätze
1896 .
25
7.4
161
14
1909 .
12
5.9
9
9
Wenn wir dieser Tabelle gemäß den Prozentsatz des Geldes in Bank
depositen als untere Grenze des Prozentsatzes der Geldtransaktionen und
Kinleys Schätzungen als sichere obere Grenze nehmen, und wenn wir die
Differenz zwischen diesen beiden Grenzen teilen, so kommen wir beinahe 1 2 )
zu denselben Resultaten wie die, welche wir bereits aus genaueren Berech
nungen in diesem Buche erhalten haben. In der letzten Kolonne sind diese
Resultate zur Vergleichung gegeben. So bestätigen die Resultate dieses
Buches in auffallender Weise diejenigen von Kinley. Sie stimmen auch voll
und ganz mit der in der Geschäftswelt herrschenden Ansicht überein, daß
ungefähr 90 Prozent des Handels nun vermittelst Scheck ausgeführt werden.
1 ) Kinleys ursprüngliche Schätzung eines sicheren Minimums betrug 80 Prozent.
Doch nimmt er im Journal of Political Economy, Bd. V, S. 172, und in „Money“, S. 44
und 108—114,75 Prozent als sicherer an.
2 ) Wenn wir Kinleys ursprüngliches „sicheres Minimum“ von 80 Prozent für Schecks,
und folglich auch das „sichere Maximum“ von 20 Prozent für Bargeld nehmen, so er
halten wir in obiger Tabelle anstatt der 16% 14 Prozent, wodurch die beiden letzten
.Kolonnen miteinander absolut übereinstimmen.